(13.09.2018) Wie die Dinos starben und die Pflanzen verdursten

Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Schließlich sind die Pflanzen vertrocknet, weil alle das Sommerbewässerungsschild ignoriert haben, und die Dinos, weil einfach jemand einen Meteor ins Bild gemalt hat.

Wobei, vielleicht hat auch einfach jemand vergessen, die Dinos zu gießen, wer weiß.

Warum haben wir eigentlich Dinos auf unserem Whiteboard? Wir hatten Physik und zwischenzeitlich nicht besonders viel zu tun. Ansonsten war Physik heute eine kunterbunte Mischung aus Mechanik, Druck, und Dichte und viel rechnen und überhaupt nix mit Computern uns es war gut. Ich hatte was zu tun.

Was man vom Schwedischunterricht nicht besonders sagen kann, aber daran bin ich selbst Schuld und beschwere mich mal ausnahmsweise nicht. Während also alle Dvärgen lesen, hab ich mir zur Überbrückung der Zeit Kinderbücher von Astrid Lindgren mitgebracht. Oder ein dickes Buch mit vielen kleinen Geschichten.

Ich bleibe dabei, meine Liebste ist definitiv I Skymningslandet, denn „Det spelar ingen roll, spelar ingen roll i skymningslandet“ (Das spielt keine Rolle, spielt keine Rolle im Land der Dämmerung). Jeder Mensch sollte dieses Buch gelesen haben – von mir aus auch auf Deutsch.

Ansonsten ist wirklich nicht viel passiert. Ich hab brav Hausaufgaben gemacht, dann festgestellt, dass mir immernoch jeder einzelne Muskel wehtut und dann versucht, 007: Spectre zu schauen, habe dann aber gemerkt, dass ich Daniel Craig als Bond noch schrecklicher finde, als ich das in Erinnerung hatte und hab lieber wieder mit Blindspot angefangen – zum inzwischen dritten Mal.

Meine Gasteltern waren irgendwo (ich war mir nicht ganz sicher wo) und so haben meine Gastschwester und ich allein gegessen und hey, Konversation auf Schwedisch läuft (oder humpelt).

Anekdote aus Physik (oder kurz danach): Ich hatte mit meinen Physiklehrer bis jetzt noch kein Wort Schwedisch gesprochen und ich glaube auch, dass er dachte, dass ich noch kein Schwedisch spreche – also so null. Als ich den Flur runtergelaufen bin, fragt er mich plötzlich, wie es mir denn so geht und wie ich mit dem Schwedisch vorrankomme. Ich hätte gern ein Foto von seinem Gesicht gemacht, als ich versehentlich auf Schwedisch geantwortet hab.

Es war tatsächlich ein Versehen. Er hat mich auf Schwedisch gefragt und ohne auch bloß nachzudenken, hat mein Kopf auf Schwedisch geantwortet – das ist ein sehr episches Gefühl.

Aber müde. Und morgen folgt ein eklig langer Tag (mit Mathe bis 16:10).

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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