(21.09.2018) Das Fach, dessen Name nicht genannt werden darf

…weil die arme Autorin dieses Blogs sonst an einem Wutanfall stirbt.

Pschhht, es klingt wie Turnmatte, nur ohne „Turn“ und mit Rechtschreibfehler.

Ansonsten ist Freitag eigentlich immer ganz okay. Immerhin muss ich erst um 9:55 in der Schule sein. Wobei Schule nicht ganz stimmt, einfinden musste ich mich exakt hier:

map.blog.1

Es ist aber ganz okay, wenn man den Bus nimmt, die Strecke ist nämlich landschaftlich sehr schön gelegen. So muss ich die große Bürde auf mich nehmen und an einem WOCHENTAG doch tatsächlich schon um 8:30 aufstehen. (@Freunde in Germany, ist es nicht sehr dramatisch?). Ich leide sehr.

Nein okay ohne scheiß, es gibt keinen Tag der so entspannt startet wie Freitag. Wie auch? Sport ist hier ne ganz andere Sache. Wir erinnern uns, dass unsere Aufgabe letzte Woche drin bestand, „Trainingspläne“ zu erstellen (und die auch tatsächlich zu machen (hah, wer’s glaubt wird selig)). Nun, jetzt sollten wir einen Tag aus dem Plan aussuchen und durchführen.

Ich hab mich nach langem Überlegen (*hust*) ganz geschickt für das am wenigsten anstrengende entschieden, was aber gleichzeitig irgendwie viel laufen beinhaltet.

Dann fing das Schlamassel an.

„Wo sollen wir denn langlaufen“, fragte ich, „gibt es hier irgendwo eine Bahn?“ –  „Einfach auf dem Uni-Campus rum“, bekam ich die nicht besonders zufriedenstellende Antwort. „Öhm toll, gibts irgendwelche Alternativen?“, erkundigte ich mich hoffnungsvoll – „Ja, da ist son Garten-Hof-Park-Dings, aber nimm Google Maps mit, ist scheiße kompliziert da“. „Oh, das klingt gut“, horchte das Kind ohne Orientierungssinn nach, „Wie find‘ ich da denn hin?“- „Aus der Tür, nach links, den Weg runter und zwischen den zwei Gebäuden durch, dann immer da lang wo nix ist.“

Gesagt, getan.

Und wirklich, es war landschaftlich ganz entzückend.

Und so lief ich, und lief und lief und lief und lief. Plötzlich waren alle Gebäude und asphaltierte Straßen weg, dafür hatte ich einen See zu meiner Rechten. Und während ich brav im Takt vor mich hin laufe, stehe ich plötzlich neben einer Pferdekoppel. You know, Millionenstadt und so. Von den Pferden aus, begegneten mir der Reihe nach Schweine, Kaninchen, Hühner und ein Schaf. Mir dünkte, ich war in einen Bauernhof geraten. Großstadtleben.

Und ich lief weiter und weiter und irgendwann packte mich dann doch mal die Frage, wo zum Geier ich eigentlich genau gelandet war.

map.blog.1 (2)

Ich war dann kurz sehr stolz, dass ich für Jenna-Verhältnisse recht weit gelaufen war, dann fiel mir ein, dass ich auch wieder zurück musste. Verdammt noch mal.

Anyway, ein paar der Tiere sind übrigens im Titelbild zu begutachten.

Der große Vorteil so nah an der Schule zu wohnen ist übrigens, dass man danach einfach mal schnell zuhause vorbeihuschen kann, unter die Dusche hüpfen und auch bloß etwa 25 Minuten später als alle anderen in der Schule ist (und man hat dann eh noch 1 1/2 Stunden Pause).

An dieser Stelle möchte ich bitte das Essen loben, ich konnte nicht hundertprozentig sagen, was es war, aber es war sehr gut.

[Einschub! Sehr wichtig: Können wir uns alle kurz die finnische Variante von „Moskau, Moskau“ anhören? (zum anklicken→) „Volga, Volga“ mit Text(optional ist Estnisch auch ganz witzig: Tadaaa)]

Ansonsten ist definitiv nicht viel spannendes passiert.

Ein Kumpel meines Gastvaters ist halb-spontan aufgeschlagen, oder eigentlich überhaupt nicht spontan, aber wie das mit Menschen gehobenen Alters und modernen Kommunikationsmitteln so ist, kann da schon mal was schief gehen. So war der Kumpel dann hier, nur mein Gastvater irgendwie nicht wirklich.

Liebenswerter Weise hat meine Gastmama ihn und mich dann mit essen versorgt (und sich selbst), mein Gastvater musste dann (ich vermute zur Strafe xD) selber kochen.

Anyways, bis jetzt kann ich attestieren, dass diese Familie irgendwie nur furchtbar nette Freunde hat (ich vermute da einen gewissen Zusammenhang, schließlich sind sie ja auch furchtbar liebe Menschen).

Müde. Bett.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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