(21.10.2018) Jenna und das Museum

Hello World.

Wir haben ja jeden Monat diese vorzüglichen Austauschschülertreffen, wo alle Austauschschüler aus dem Raum Stockholm zusammen kommen und irgendwas zusammen machen. Meistens ist es Fika.

Heute allerdings war es das Museum für nordische Geschichte.

Es hätte eventuell sogar spannend werden können, allerdings hatten wir im Museum selbst eine ganze halbe Stunde. 30 Minuten. Zum rumlaufen. Wow.

Nanja (meine Rettung) und ich haben dann lieber mal die Lampenausstellung besichtigt, dessen Highlight wahrscheinlich die Ikea.Lampen waren, die dazwischen hingen. Warum auch immer, der Tag war wirklich komisch.

Ich bin mir nicht ganz sicher wer das hier liest (falls es irgendwer von den anderen Austauschschülern ist – I’m sorry), aber wir wollen mal ehrlich sein, als Gruppe passen wir nur so mäßig gut zusammen.

Sicherlich sind das alles freundliche Menschen, aber besonders funken tuts einfach nicht und so fühlen sich die Treffen immer ein bisschen awkward an. Manche laufen allein rum und sprechen gar nicht, andere haben ihr Grüppchen und wieder andere sprechen irgendwie weder Englisch noch Schwedisch so besonders flüssig, was vieles ziemlich schwierig macht.

So oder so, Nanja und ich haben dann – anders als alle anderen – den Bus nach Hause genommen und während wir eigentlich nur noch kurz ein stilles Örtchen aufsuchen wollten, bevor Nanja weiter an den Arsch der Welt fährt, waren plötzlich vier Stunden vergangen und wir saßen immer noch in meinem Zimmer.

Manchmal muss man tatsächlich erst in ein anderes Land ziehen um Menschen zu treffen, die den gleichen Knacks haben wie man selbst (wobei ich von der Sorte ja schon ein paar hier in Schweden getroffen hab, woher auch immer sie kommen).

Nanja kommt übrigens aus Hannover und als ich ihr meinen Gastvater vorgestellt hab, meinte ich dementsprechend „Det här är Nanja, hon kommer från Hannover“, woraufhin mein Gastvater (was mich mit viel Stolz erfüllt) schockiert guckte und erklärte: „Wir hassen Menschen aus Hannover“, gefolgt von Eintracht-Gesängen.

Der lustige britische Besuch war auch wieder da und es gab Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Sie waren nicht schlecht, aber Omas schlägt dann doch nix!

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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