(26.10.2018) Zwischen Sport in der Bibliothek und Mamma Mia

Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn man morgens auf den Stundenplan schaut und sieht „Sport in Raum 307“. Keine komisch außerhalb gelegene Sportplätze, kein ätzendes Rumgerenne, kein Verlorengehen auf dem Uni-Gelände, nein, ein Klassenraum.

Wir haben jetzt also die Aufgabe bekommen, unsere Testergebnisse zu evaluieren. Ich weiß echt nicht, wie sich bei mir da irgendwas verbessert hat, aber das hat es, und jetzt muss ich mir irgend ne tolle Begründung einfallen lassen, warum meine Kondition und co besser geworden sind. Wirklich laufen gegangen bin ich ja zwischendurch echt definitiv nicht.

Aber wir dürfen auch ein Video machen, wo wir das erklären, wenn wir nicht schreiben wollen und ich werde einfach ein Video zusammenbasteln, dass so schön ist, dass niemand merkt, was für Bullshit ich da schwafele.

Abgesehen davon folgte dann Mathe. In der Mitte der Mathestunde ist dann der Kiwihüter verschwunden und hat mich damit für den Rest der Ferien allein gelassen, er fährt jetzt nach Russland. Per Zug.

Mathe hab ich dann mit ganz viel Glück auch noch überstanden und danach folgten viele positive Überraschungen.

Tara ist, wie der Kiwihüter immer so schön sagt „the most precious soul on earth“ und damit hat er definitiv recht. Das ist die Sorte Mensch, die lieber Lebkuchenherzen und Sterne backt, damit sie dem Lebkuchenmenschen nicht den Kopf abbeißen muss.

Wir wollten ins Kino, Tara wollte Mamma Mia sehen und wie könnte ich da bitte nein sagen? Halloho?

So hatten wir allerdings dann noch etwa gute drei Stunden totzuschlagen. Aber wenn man etwa stündlich beim Espresso House (dem schwedischen Starbucks-Äquivalent) einkehrt um Kakao mit Marshmallows zu kaufen, dann übersteht sich sogar Kälte ganz vorzüglich. SO wanderten wir durch Gamla Stan, drei bis 33 Runden durch die Innenstadt und auch wenn wir wirklich nichts, also gar nichts gemeinsam haben, können wir ewig reden. Ich frag mich bis heute worüber, aber so wars.

Morgen gehts dann nach Finnland. Ich weiß nicht ganz, ob ich mein Laptop einpacken soll… wenn ich hier für die nächsten Tage tote Hose herrscht, dann hab ich mich dagegen entschieden. Eventuell schreib ich dann was vom Handy aus oder schmeiß hier ein paar Bilder rein oder so. Wir werden sehen.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

Ein Gedanke zu „(26.10.2018) Zwischen Sport in der Bibliothek und Mamma Mia“

  1. Hallo Auswanderin, na das hört sich ja wieder spannend an und wir wünschen euch eine schöne Zeit. Wir freuen uns sehr für dich, dass du das alles erleben darfst. Ganz liebe Grüße an alle von den 2 Os

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