(15.11.2018) Wie man mir den Schlaf raubte

Fangen wir den Tag an mit Schwedisch. Mit was auch sonst, es ist Donnerstag.

Wie schon letzte Woche gesagt, eigentlich nehm ich den Schwedischunterricht immer um an meinem Blog rumzubasteln, nur traten genau die selben Dinge ein, wie letzte Woche. Hmpf.

Wobei, eigentlich war es wirklich saumäßig lustig.

Wie auch immer. Mir kam dann eine wirklich witzige Idee.

Wir kennen ja inzwischen alle den Kiwihüter. Der Kiwihüter ist ja zur Hälfte Brite und spricht, wenn er die Wahl hat, lieber Englisch als Schwedisch. Eigentlich spricht er auch Englisch wenn er eigentlich keine Wahl hat.

Und so ergab es sich, dass ich ihm mit diabolischem Grinsen einen Deal anbot.

Wenn ich Schwedisch spreche, musst du auch!

Und das beinhaltete auch Lieder und alles andere. Also keine Kommunikation in Songtexten, Musicals, Zitaten und anderen Dingen. Und dass ich dann auch ausschließlich Schwedisch sprechen musste, ist für mich absolut kein Problem an dieser Stelle. Nur der Kiwihüter hat wirklich gelitten und ich hab mich den gesamten Vormittag bepieselt vor lachen. Es tat mir ja auch irgendwo fast leid, aber irgendwo dann auch wiederum nicht. Er ist schließlich Schwede.

Es folgte Physikunterricht und der begann damit, dass jemand ein Gesicht malte, eine Sprechblase daneben setzte, sich laut fragte „Was denn ein besonders tiefsinniger Spruch wäre“ und schlussendlich groß Ich liebe Pfifferlinge an das Whiteboard schrieb und sich stolz zu mir umdrehte.

Ja, ich fühle mich meistens sehr ernst genommen.

Und so fragte ich dann vorsichtig mal „Men kan du uttala det?“

Ja, ja das konnte er. Weil er letztes Jahr Deutsch als Fach hatte, und der Lehrer meinte, wer es schafft, „Pfifferlinge“ logisch in die Klassenarbeit mit einzubauen, der bekommt Extrapunkte. Was ein Träumchen!

Irgendwann war auch Physik zu Ende und wir trotteten nach Hause.

Oder eventuell trottete ich auch zum Kiwihüter. Aber da wohn ich ja eh schon halb. Ich hab neulich seinen Geschirrspüler ausgeräumt.

Ich frag mich manchmal wirklich, was wir beide den lieben langen Tag machen. Ich glaube wir machen irgendwo im Zimmer eine Ecke bewohnbar und sitzen dann da und reden. Auch gerne mal sechs bis sieben Stunde. Ich weiß echt nicht, womit ich den verdient hab.

Und so schlumpfte ich dann um halb zwölf nach Hause. Und dann musste ich mich erstmal hinsetzen und ein paar Blogposts nachholen, denn im Chaos der letzten Tage ist das hier alles etwas untergegangen.

Die Veröffentlichungsdatums stimmen auch nur mit dem Datum im Titel überein, weil ich magische Kräfte hab.

Bis dann und wann, Jenna

 

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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