(19.11.2018) Wenn einem die Decke auf den Kopf fällt

Manchmal sitzt man in der Schule, der Geschichtsunterricht schleicht förmlich voran und irgendwie scheint der Uhrzeiger wie festgeklebt. Und das bei einer Digitaluhr. Mysteriös!

Das sind dann die Momente, wo man sehr froh ist, dass der Unterricht früher endet als sonst.

Und das man Freunde hat, denen man bloß sagen muss, dass man heute definitiv nicht mit 500 Menschen in einem Essenssaal sitzt und die das verstehen.

Und dann macht man sich auf den Weg nach Gamla Stan, sucht sich das menschenleerste Cafe, das man findet, verschließt die Augen gegenüber den Preisschildern bei der Auswahl des Essens und bezahlt am Ende etwa 13 Euro für ein Sandwich und nochmal sechs für den Kakao oben drauf. Dann schluckt man kurz und stellt fest, dass es vielleicht ausnahmsweise das ist, was man jetzt braucht. Zumindest ein mal.

Und irgendwann ist man dann zurück in der Schule und irgendwie doch nicht. Frag mich einer wo mein Kopf heute den ganzen Tag über war. Ich hab nicht wirklich viel auf die Reihe gekriegt.

Es folgte trotzdem noch Deutschunterricht und nachdem meine Lehrerin mir ein paar Mal angeboten hat, einfach nach hause zu gehen, ich sehe wohl recht mies aus. Irgendwann hat sie aufgegeben und mich gefragt, ob ich lieber was zu tun haben will.

Auf mein zustimmen, sollte ich dann erklären, wie das mit den Uhrzeiten auf deutsch funktioniert. Ich habs versucht.

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Hiernach dachte ich wirklich, dass mir gleich die Hand abfällt. Lehrer könnt ich echt nicht werden, auf nem Whiteboard schreiben ist ja echt unbequem wie sau!

Aber ich glaube sie habens alle verstanden und im ganzen Kurs sind tatsächlich zwei Leute, die aussehen, als hätten sie wirklich Interesse daran, die Sprache zu lernen. Auf der anderen Seite haben mir aber auch schon so einige erklärt, dass sie Deutsch nur gewählt haben, weil sie eben ne Sprache wählen mussten, und dachten, dass Deutsch leicht wird.

Ansonsten ist wirklich nicht mehr besonders viel passiert.

Ich hatte Tortellini zum Abendbrot und bin dann so etwa um neun ins Bett gegangen.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 16 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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