(09.12.2018) Welch ein Wunder, dass so viele Menschen überhaupt in unsere Wohnung passen!

Adventsfika!

Also um 15:00 dann, erstmal bin ich dann doch irgendwie lieber im Bett geblieben, immerhin hab ich irgendwo auch noch Sonntag und gestern (oder eher heute) ist es dann ja auch irgendwie spät genug geworden.

Irgendwann, so gegen zwölf, bin ich dann doch auch mal aus dem Bett gefallen und hab meinen Magen geflissentlich ignoriert, schließlich brauch ich da noch viel viel Platz für Kuchen.

Während meine Gastmama die Wohnung ein bisschen weihnachtlich gemacht hat, hab ich meinen Kuchen und die Kekse auf Teller drapiert und wir haben versucht, Platz für alles zu finden. Dann ist uns aufgefallen, dass wir die Tische höchst wahrscheinlich brauchen, und so musste sämtliches Essen aufs Klavier ausweichen.

Gegen zwei kamen dann die besten Freunde meiner Gastfamilie (zu denen ich gestern schon geflüchtet war) und brachten zumindest das erste Kind mit. Wir saßen dann also ein bisschen rum und der Herr hat sich über meinen Musikgeschmack lustig gemacht.

Ich mein, es ist wirklich schön, wenn jemand Interesse daran zeigt, was man so macht und deshalb kann ich auch ganz gut damit Leben, dass er knappe zwanzig Minuten damit verbracht hat, sich über meine Plattensammlung zu beömmeln.

Als ich zurück im Wohnzimmer war (und damit auch bei meinem Handy), kam dann die Nachricht, dass meine äußerst liebenswerte Freundin schon quasi an der U-Bahnstation ist. Me being me, bin ich dann also aus der Tür gerannt, die Straße runtergesprintet, hab dabei das zweite Kind von den besten Freunden meiner Gastfamilie getroffen, dem ich nur entgegengebrüllt hab „Jag ska hämta en kompis“ (Ich muss ne Freundin abholen), bevor mir dann der Kiwihüter entgegen kam, der mich grade anrufen wollte. Dem hab ich aber auch nur entgegen gerufen, dass er mitkommen soll und bin schnurstracks weiter gerannt.

Schlussendlich saßen wir alle im Wohnzimmer uns alles war gut.

Der Kiwihüter hasst soziale Events und sah dementsprechend irgendwie uncomfortable aus, so haben Tara und ich ihn dann in die Mitte zwischen uns gesetzt und mit viel Gebäck versorgt.

Gegen fünf mussten die beiden dann aber wieder los und so verblieben Ante und ich als einzige Mensch in unserem Alter (seine Familie hatte sich nämlich auch aus dem Staub gemacht und ihn zurückgelassen).

Ich hab ganz viel Lob für meine Kekse gekriegt, sie waren von allen Backwaren auch das einzige, was weggegangen ist.

Ante und ich saßen dann da also und haben locker mal ne Stunde damit verbracht, uns die beschissensten Kinderbilder zu zeigen, die wir haben. Außerdem sind meine Winterferien so langsam auch schon gut verplant, wir beide legen einen Hobbit-und-Herr-der-Ringe-Marathon hin.

Besonders schön war dann auch Essen kochen, wir hatten uns für Nudeln entschieden.

Ich so: „Sagst du stopp, wenn genug Salz im Wasser ist?“, „Ja“, kam die Antwort. Nur kam kein „Stopp“, sondern bloß Gelächter. Sehr schön. Es wurde etwas salzig.

Irgendwann neigte sich aber auch der Tag zu Ende und ich bin müde.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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