(22.12.2018) Ein Hallo aus der Heimat

Samstag. Heute in genau zwei Wochen ziehe ich um. Stranges Gefühl.

Abgesehen vom strangen Gefühl im Bauch, war heute ein wirklich wirklich schöner Tag.

Die erste Hälfte des Tages hab ich mich essentiell nicht bewegt. Also wirklich nicht. Nicht einen Millimeter.

Gegen zwölf hab ich mich dann auch mal zusammengerafft und mich angezogen, schließlich stand heute ja großes an. Und so bin ich dann um kurz nach halb eins in meinem Batman-Shirt (@Viktoria: Vielen Dank an dieser Stelle) aus dem Haus gestolpert.

Wie immer viel zu früh, bin ich (mal wieder) in die wohl übelste Falle auf Erden getappt: Das Espressohouse direkt neben der U-Bahnstation.

Anyway, wenigstens hatte ich jetzt Kakao mit Marshmallows, während ich da stand und auf Ela und ihren Freund gewartet hab. Das ist ganz essentiell Mamas ehemalige Praktikantin (oder sowas) und ein unendlich lieber Mensch.

Früher oder später haben wir drei uns dann auch mal gefunden und nach ein bisschen hin und her, sind wir ab die Post nach Gamla Stan. Es gibt doch nichts schöneres als Gamla Stan!

So konnte ich den beiden meinen Lieblingsplatz (auf der ganzen Welt und überhaupt) zeigen und schließlich sind wir ein kleines bisschen hin und her geirrt und haben mein Lieblingscafe gefunden, in das man mich dann eingeladen hat (danke an dieser Stelle nochmal!)

Danach konnte ich ihnen sogar noch meinen Lieblingsladen zeigen – Science Fiktion Bokhandeln.

Danach gings weiter auf den Weihnachtsmarkt, auch wenn wir uns glaub ich relativ einig waren, dass der nicht so unendlich schön ist. Also schon ganz nett, aber völlig unspektakulär und es gibt fast nichts.

Auf dem Rückweg ist uns dann der Ben & Jerry’s Eisladen begegnet und den mussten die beiden ja irgendwie auch noch testen. Er ist sehr gut. Ihr solltet ihn wählen.

Schlussendlich machten wir uns alle auf den Rückweg, und während die beiden dann dort ausstiegen, wo sie herkamen, bin ich einfach weiter in der U-Bahn sitzen geblieben und schnurstracks weiter zu den besten Freunden meiner Gastfamilie. Oder eher deren Sohn. Da war noch ein bisschen Brooklyn Nine-Nine, was geschaut werden wollte.

So sollte es sein.

Irgendwann wurde es mal wieder verdammt spät und so rappelten wir uns auf und eigentlich wollte ich mich dann ja auf den Weg nach Hause machen, aber dann saßen dann noch die Eltern in der Küche und meine Abreisepläne verzögerten sich ziemlich dramatisch.

Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass ich unsere Hobbit-und-Herr-der-Ringe-Marathon-Pläne ja mal mit seiner Mama besprechen könnte, weil der Herr selbst ja noch weniger das Organisationstalent ist, als ich selbst.

Nachdem auch das geklärt war (und mir eine Zitrone ins Gesicht gehalten wurde, mit den Worten „Es riecht nach Zitrone“), machte ich mich dann doch auch mal auf den Weg.

Glücklicherweise ists wirklich nur eine Station mit der U-Bahn und von deren Wohnung zur U-Bahn ists auch keine Strecke und von der U-Bahn zu unserer Wohnung auch nicht und so kann mal das nachts alles ganz unproblematisch machen.

Zuhause bin ich dann auch irgendwann eingeschlafen. Irgendwann.

Bis dann und wann, Jenna.

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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