(26.12.2018) Dieser Tag fing früh an

Also sehr früh. Man könnte quasi sagen so gegen Mitternacht. Also jeder Tag fängt um Mitternacht an. Aber normalerweise bin ich da noch wach und nicht schon.

Aber da ja morgen unser lustiger Herr-der-Ringe-Marathon anstand, musste ich irgendwie sicher gehen, dass ich heute Abend spätestens um zehn einschlafen kann.

So erwachte ich also um Mitternacht und fühlte mich dann irgendwie auch erstaunlich wach.

Dann geschah eins der besten Dinge, die man sich vorstellen konnte:

Youtube schlug mir The 8-bit Guy vor.

An dieser Stelle war die Nacht dann erstmal gerettet und für die nächsten 14 Stunden versumpfte ich in Videos über alte Computer.

Ich hab das ja schon mal erklärt, dass ichs mag, nachts wach zu sein. Das Ding ist nämlich, dass nachts niemand Erwartungen hat. Wenn man tagsüber unproduktiv rumliegt, dann fühlt man sich ganz schnell ganz schön mies, denn man weiß, dass man eigentlich was tun sollte, denn das wird ja von einem erwartet. In der Nacht allerdings, da ist das einzige, was man tun soll schlafen. Niemand erwartet irgendein Level von Produktivität oder sonst was. Man kann einfach friedlich vor sich hinexistieren, sich lustige Videos über Sound Chips schauen (und dann ernsthaft überlegen, sich Merch davon zu besorgen) und langsam in einen wirklich strangen Geisteszustand versinken, der irgendwie auch einer anderen Timeline existiert.

Meine Instastory von der Nacht fast diesen Blogpost eigentlich ganz gut zusammen.

[Ich war zu faul, die Story am Handy zu speichern und von da aus in die Mediathek hochzuladen… wär am Ende aber doch schneller gegangen, als das Ganze mit nem Displayrecorder aufzunehmen, dann mit Premiere zurechtschneiden, auf Youtube hochladen (natürlich nicht gelistet) und dann hier nen Link einzubetten… aber hey, warum einfach, wenns auch kompliziert geht.

Ansonsten bin ich dann irgendwann gegen zwei auch mal aufgestanden um zu frühstücken und war ziemlich positiv überrascht, dass von meinem Gastbruder kein Kopfschütteln oder irgendwas kam, sondern Lob für mein Commitment.

Der Tag tröpfelte so vorbei und irgendwann wurde es Zeit fürs Abendessen, das nach langem (ich hatte schon Entzugserscheinungen) mal wieder aus Fertigpizza bestand.

Gegen acht verkroch ich mich dann aber doch wieder ins Bett, schaltete alle Lichter aus, zog die Vorhänge zu und machte mir ein veganes Kochvideo an. Es gibt nämlich nichts, was ich ätzender und langweiliger finde, als Kochvideos. Und wenn sie vegan sind, ists noch viel schlimmer.

Und tatsächlich hats 1A geholfen.

So war ich sogar noch vor zehn selig eingeschlummert, was definitiv ein neuer Rekord ist.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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