(07.01.2018) Heute mach ich noch ein letztes Mal nix

Morgen fängt die Schule wieder an und ich freu mich ehrlich gesagt schon, denn ein bisschen vermiss ich meine Idiotentruppe ja doch.

Heute seh ich dann allerdings erstmal Ante wieder und ich hab das dumpfe Gefühl, wir machen genau nichts. Also gar nichts. Also alles wie immer.

Seit letztem Mal ist er irgendwie etwas misstrauisch, wenn ich anrufe, um zu sagen, dass er die gottverdammte Tür aufmachen soll. Er soll sich mal nicht so anstellen, dieses Mal hab ich geklingelt und wenn er die Klingel einfach nicht hört, dann ist das mal sowas von überhaupt nicht mein Problem!

Anyway, es war also wirklich wie immer.

Wir saßen in einem Berg von Kissen und Decken und haben Folge, nach Folge, nach Folge (nach Folge, nach Folge, nach Folge…) Brooklyn Nine-Nine geschaut. Wir sind inzwischen in der Mitte von Staffel drei. Oh man.

Irgendwann klopfte dann der Hunger an und wie es so ist, wenn man jemanden findet, der wirklich eins zu eins deine Lebensmittelpräferenzen teilt, dann ist das mit dem Essen sowieso völlig unkompliziert. Es war Tiefkühlpizza.

Ich weiß nicht, wie man so unverschämt viel Glück haben kann, ständig so tolle Leute zu treffen.

Es ist ja nicht oft so, dass man Menschen findet, bei denen man sich einfach irgendwie fallen lassen kann und die einen nehmen, wie sie sind. Und dann komm ich nach Schweden. Und dann find ich davon ganz viele. Und jetzt noch einen dazu. Oh man.

Schlussendlich haben wir also wirklich von morgens bis Abends Netflix geschaut, was in meinen Augen absolut den perfekten letzten Ferientag dargestellt hat.

Okay, es war nicht nur Netflix, wir haben auch eine Katze durch die Wohnung gejagt… also wir haben versucht, sie wieder einzufangen. Es ist die Katze von deren Opa, der sich aber gerade nicht um sie kümmern kann, deswegen lebt sie jetzt erstmal bei ihnen.

Irgendwann war es dann Zeit zu gehen, denn die neue Family wollte mich um neun zuhause haben und vorher musste ich noch ein Paket abholen, was bei meiner alten Familie ankommen war. Es waren die Adapter und die Hülle für mein neues Handy. Meine alte Family wollte mich eigentlich gern dabehalten, so zumindest fürs Essen, aber das mussten wir auf ein anderes Mal vertagen, leider.

Zuhause ist dann nicht mehr viel spannendes passiert. Wir haben ein bisschen am Tisch gesessen und geredet und irgendwann sind wir alle unserer Wege gegangen.

Bis es dann um kurz nach halb zwölf an meine Tür klopfte und meine Gastmama mich dann fragte, wann bei uns morgen die Schule anfängt. Ich hatte keine Ahnung, der Kiwihüter zum Glück auch nicht.

Schlussendlich war aber auch das Mysterium irgendwann gelöst und ich konnte friedlich im Bett verschwinden.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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