(10.01.2018) Vorlesung – En gång till

Auch der Tag heute fing wieder mit einer Vorlesung an, diesmal aber morgens um neun, was uns alle etwas weniger glücklich gemacht hat.

Es ging um Per Anders Fogelström (der Typ, der das Buch, was wir grade lesen, geschrieben hat). Die Lehrerin (diesmal war es unsere tatsächliche Schwedischlehrerin) leitete die ganze Schose mit den Worten „Ich könnte euch jetzt erzählen, dass er rote Haare hatte, aber das wär ein wenig irrelevant und außerdem falsch“ ein.

Tatsächlich hat sie das – zu unser aller Freude – ziemlich kurz gehalten, sodass wir verhältnismäßig schnell entlassen waren und uns unseren lustigen Gruppendiskussionen widmen konnten. Ich möchte an dieser Stelle mal kurz anmerken, dass das Diskussionsprotokoll inzwischen 14 Seiten fasst.

Zum Beweis, hier ist das ganze Ding, bzw der Teil, der bis zum heutigen Tag geschrieben war.paf-mds-b1.JPG

Das ist was, was mir echt aufgefallen ist. Die ganzen Schüler können alle so unendlich schnell tippen, das ist schon ein bisschen krank. Also mit nem Stift kann ich tempomäßig mithalten, aber ich würd mir wahrscheinlich die Finger brechen und irgendwas zerren, würd ich versuchen, in dem Tempo zu tippen.

Der ganze Murks war dann für heute auch irgendwann vorbei und Tara und ich saßen auf dem Boden im Flur an die Heizung gelehnt und stellten fest, dass wir echt absolut gar keinen Bock auf irgendwas haben. Wir haben dann kurz nachgedacht und uns kam die Idee, dass wir ja prima zu Pizza Hut gehen könnten.

Pizza Hut hat ein Mittags-Pizza-All-You-Can-Eat für knappe 10€ und es ist absolut glorreich und für schwedische Preise wirklich ein unglaubliches Schnäppchen.

Tara und ich haben ein eigenartiges Talent dafür, Zeit totzuschlagen.

Irgendwann ist uns dann aufgefallen, dass wir seit fast drei Stunden da saßen und dass wir uns eventuell vielleicht zu mir nach hause verlagern könnten.

Gesagt, getan.

Den Rest des Tages aßen wir dann zusammen mit dem Kiwihüter in meinem Zimmer und haben alte Melodifestivalen-Beiträge angeguckt und uns beömmelt. Es war glorreich.

Irgendwann hab ich Tara dann zur U-Bahn gebracht und auf dem Rückweg hab ich dann mein neues Handy abgeholt. ARGH ES WAR TATSÄCHLICH DA!

Den Rest des Tages hab ich dann damit verbracht, das neue Ding einzurichten und Kontakte und Daten und alles andere rüberzuschieben. Oh, und natürlich Abendbrot.

Dann bin ich totmüde ins Bett gekippt.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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