(16.01.2019) How to: Wasser trinken

Der heutige Tag war komplett der Verwirklichung des kreativen Teils der Projektwoche gewidmet.

Und so kam es, dass mich morgens um kurz vor zehn Tara anrief, um mir mitzuteilen, dass sie jetzt „at the gate“ wäre. Sie wird wohl am Tor stehen, dachte ich mir und schnappte meinen Schlüssel und rannte bloß im T-Shirt aus der Tür. Ich musste ja bloß eine Treppe hoch und dann ein Tor aufschieben, wer brauch da eine Jacke? Außerdem hatte ich ja – anders als Bridget Jones – wenigstens ne Hose an.

Am Tor war aber keine Tara und so entschloss ich mich zum hinteren Tor zu laufen. Das war dann auch der Moment, wo ich dachte, dass ich sterbe, denn wir hatten kuschelige -7°C und es wurde doch langsam echt frisch.

An dem Tor war übrigens auch keine Tara.

Schlussendlich war sie dann an der stinknormalen Haustür, warum sie die „Gate“ nannte, wusste ich auch nicht.

Kurz danach hab ich mich dann auf den Weg gemacht, die restlichen Gruppenmitglieder abzuholen. Es war nicht per se wärmer!

Schlussendlich hatten wir uns dann aber alle an unserem Küchentisch versammelt und konnten mit der Planung anfangen. Es sollte ein Video werden. Oder eher viele kleine. Jedes Video sollte eine der Szenen aus dem Buch wiederspiegeln und dann zeigen, wie leicht das heute zu bewältigen ist.

Nach ner knappen Stunde Diskussion konnten wir dann auch mal anfangen zu filmen und ich muss gestehen, wir haben das nicht allzu ernst genommen, auch wenns irgendwie indirekt benotet wird.

Ich packe hier mal nen Link zum allerersten Video hin, da geht es darum, dass Henning (die Hauptfigur aus dem Buch) hustet. Unser lieber Markus deutet das heutzutage mit Hilfe von Google ganz fachmännisch als Krebs und ist dann ziemlich fertig.

Die anderen „Kunstwerke“ die im Laufe des Tages noch entstanden, waren:

Henning holt Wasser. Hier klicken um zu sehen, wie Markus ein Glas Leitungswasser trinkt.

Rudolf wird bestraft. Hier gehts zum Video, das zeigt, wie Lisa jegliche Art von Bestrafung umgeht, indem sie einfach die Schul-App deinstaliert und dann weiter einen Artikel über das Erschöpfungssyndrom liest.

Dann hatten wir Hunger und der Kiwihüter hatte so viel Angst um die Küche, dass er beschlossen hat, Essen für alle zu kochen. Wir waren sehr dankbar und haben sein Essen in einem Video gewürdigt. Das Video heißt „Henning ist hungrig“ und wenn man hier klickt, sieht man, wie Markus das Essen überhaupt nicht würdigt, den vollen Kühlschrank als nicht zufriedenstellend ansieht und schlussendlich im Internet bestellt. Übrigens hatte Markus dann wirklich Schuldgefühle, dass er das Essen weggeschoben hat. Markus isst nämlich sehr (sehr) gern.

Schlussendlich hätten wir noch „Licht“, „Lotten macht sauber“ und „Wäsche-Malin wäscht“ in einem. Wenn man hier klickt, kann man begutachten, wie ich einen Lichtschalter betätige, wie Markus zu One Direction staubsaugt und wie ich daran scheitere, eine Waschmaschine zu bedienen.

Schlussendlich hatten wir dann beschlossen, die Videos einfach im Loop laufen zu lassen und in Sachen Präsentation dann morgen fünf Laptops mit je einem der Videos drauf im Klassenzimmer aufzubauen und dann können alle Schüler einfach von Laptop zu Laptop laufen und sich das anschauen.

Meine Gruppe waren übrigens echt die grandioseste Gruppe, die ich jemals für irgendein Projekt hatte. Hätten wir uns weniger gut verstanden, wär vieles wahrscheinlich viel viel schneller gegangen, aber dann hätte wahrscheinlich auch niemand den Nerv gehabt, so Videos zu basteln, sondern dann würden wir da morgen vielleicht mit nem Gedicht stehen oder so. Üärgh.

Irgendwann am frühen Abend löste sich unsere Gruppe dann auf und ich entschloss mich, ein Stück mit Tara mitzufahren, denn kurz vor ihrer Station, wo sie umsteigen muss, ist ein ziemlich cooler Plattenladen, den ich mir schon ganz lange mal angucken wollte.

Abends waren nur mein Gastpapa und ich da und wir hatten die unpraktischsten Nudeln auf Erden. Ehrlich, es lag am Ende bei uns beiden mehr Essen neben dem Teller als drauf.

Der Tag war schön, aber irgendwie auch anstrengend uns so verkrümel ich mich jetzt ins Bett.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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