(17.01.2019) How to: Wasser trinken – die Präsentation

Das war essentiell genau das, was heute passiert ist.

Alles, was für heute in Sachen Schule auf dem Programm stand, war nämlich, dass von neun bis zwölf die Präsentation aller Kreativaufgaben anstand.

Übrigens sieht man hier dann doch ein bisschen den Unterschied zu Deutschland. Ich hab oft versucht mir vorzustellen, was meine werte alte Klasse in Deutschland so zustande gebracht hätte und ich bin mir relativ sicher, wir hätten eine Menge verwackelte Handyvideos bekommen und ein paar gekritzelte Bleistiftzeichnungen.

Hier war ich dann ein Mal mehr völlig baff.

Wir hatten also: Ein Theaterstück, eine Reihe unglaublicher Zeichnungen mit Szenen aus der damaligen Zeit und von heute, unsere Reihe an kurzen Filmen, eine Sammlung an Sonetts, ein Stop-Motion-Film, ein Quiz und noch so einiges mehr. Zu meiner absoluten Verwunderung hat sich nichts wiederholt und es war einfach grandios.

Nur brauchte man keine drei Stunden mehr und so war noch genug Zeit um den Aufsatz morgen zu besprechen. Yay, welche Freude.

Wir schreiben morgen dann ganze sechs Stunden einen Aufsatz über das Buch. Schöne Projektwochen sind das, wenn sie in nem Aufsatz enden!

Der Rest meiner lieben Freundesgruppe konnte sich dann wirklich null entscheiden, was sie mit ihrem Tag machen wollten, was für mich irgendwie unpraktisch war, weil ich in so etwas ner Stunde n Mädchen aus Deutschland in ihrem Dorf abholen musste, die grade für ne Woche in Stockholm ist und mich auf Instagram gefragt hatte, ob ich ihr die Stadt zeigen könnte (und in völlig untypischer, nicht-Jenna Manier hab ich ja gesagt).

Tara hatte dann erklärt, dass sie mit mir mitkommt, schließlich wohnt sie in die Richtung und außerdem hatte sie auch Hunger.

Die Zeit rannte und irgendwie hab ich nur den Teil des Inhalts meiner Tasche, den ich nicht brauche, in nen Jutebeutel geworfen, zuhause in meiner Zimmer geschmissen und schwupp waren Tara und ich dann auch schon im Laufschritt unterwegs zur U-Bahn.

Sophie hab ich dann ziemlich leicht am Bahnsteig gefunden und wir haben quasi ne Kertwende gemacht und sind exakt den Weg mit der U-Bahn zurückgefahren, den ich auch hergekommen bin.

Nach ein bisschen hin und her haben wir dann beschlossen, dass Gamla Stan vielleicht ein guter Startpunkt ist. Nachdem wir das dann abgeklappert hatten, ich die die Science Fiction Bokhandeln gezeigt hatte und wir gefühlte zwei Stunden in einem Cafe versackt waren, haben wir uns dann auf den Weg ins übelste Hipster-Viertel gemacht (aka. Södermalm).

Und weil sie Second-Hand-Shops mochte (oder wie es so schön auf Schwedisch heißt: Andrahandsbutiken), haben wir dann den Rest des Tages damit verbracht, uns die anzugucken. Und siehe da, ich hab ein grandioses Paar Schuhe und eine Polaroid gefunden. Nur die entsprechenden Packfilme zu finden wird ein spannendes Unterfangen.

Alles in allem wars ein schöner Tag, auch wenn ich am Ende etwas dolle müde war.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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