(19.01.2019) Herrschaft des Deppen über die Volldeppen

Das waren die Worte, die ich irgendwo im Internet mal gefunden hab, als ich was über Idiocracy gelesen hab.

Wir erinnern uns an letztes Wochenende, als ich mich so gefreut hab, dass ich jemanden (aka. Ante) gefunden hab, der diesen scheußlichen Film mag? Well, wir haben das ganze heute mal angeschmissen und ich glaube wir hatten beide ein wenig unterschätzt, wie abgrundtief grottenschlecht dieser Film war. Holla die Waldfee.

Schlussendlich haben wir knappe viereinhalb Stunden gebraucht, um den Film zu schauen, einfach weil uns ständig was dazwischengekommen ist. Zugegeben, meistens war es der Satz „Vänta en stund, det påminner mig om nånting“ (Warte mal nen Moment, das erinnert mich an etwas) und dann folgt eine lange Erzählung, die noch weiter in die Länge gezogen wird, weil wir ständig vom Thema abkommen.

Und dann, wenn wir endlich weitergucken wollen, kratzt es an der Tür, was wiederum bedeutet, dass Musse, die Katzte, reingelassen werden will.

Musse mag ja Kabel und Taschen und davon gibts bei Ante im Zimmer verdammt viel.

Musse ist wahrscheinlich die liebreizendste Katze auf Erden und ich hab sie sogar freiwillig auf dem Arm (und sie bleibt sogar freiwillig auf meinem Schoß sitzen, ohne mir die Krallen ins Bein zu rammen).

Irgendwann haben wir dann angefangen Avengers zu gucken (was ähnlich gut lief), bis dann seine Mutter (einer der grandiosesten Menschen auf dieser Welt (ehrlich, allein ihr Instagram Account ist eine Goldgrube)) reinkam und uns erklärt hat, dass wir nicht von Tiefkühlpizza leben können, aber sie auch nicht per se will, dass wir in ihrer Küche rumgeistern, sie würde uns also Geld für Essen swishen (Swish ist hier die meist verbreitetste Art, Geld digital von Person zu Person zu schicken).

So sind wir dann also irgendwann aufgebrochen um Burger und Pommes zu besorgen und dann schließlich unseren lustigen Avengers Film zu beenden.

Um neun hab ich dann – wie meine Gastfamilie mir aufgetragen hat – also brav bei ihnen angerufen um zu demonstrieren, dass ich sehr wohl noch am Leben bin.

Ante und ich sind dann irgendwie auf Youtube hängen geblieben und haben wirklich versucht, uns gegenseitig mit der grausamsten Musik zu foltern… nur um dann festzustellen, dass wir beide bei all dem Murks ziemlich textsicher sind. Wir waren dann kurz schockiert, aber dann gings auch wieder.

Ich glaube, als sein kleiner Bruder wiederkam, haben wir grade wahlweise Blame it on the disco (Alcazar) oder sowas schönes wie Dacing Lasha Tumbai (Verka Serduchka) gehört… er hat uns kurz wirklich schockiert angeguckt und hat sich dann aber ergeben und sich nahtlos in unsere Eurovisions- und Melodifestivals-Gesinge eingegliedert. Wir waren überrascht, aber begeistert.

Irgendwann musste ich dann allerdings auch nach Hause, schließlich wohn ich nicht mehr in meiner alten Gastfamilie und kann bis sonstwann abends wegbleiben.

Übrigens ist es echt jedes Mal eine wirkliche Anstrengung mich nach hause zu bequemen. Ich häng hier mal n Video rein, was glaub ich ganz gut erklärt, warum das so utmattande ist.

Ansonsten bin ich zuhause dann – natürlich – dem Kiwihüter begegnet, mit dem ich dann noch fast ne Stunde in der Küche gesessen hab. Dann hat er allerdings angefangen, Akzente zu imitieren und ich habe die Situation wie folgt gehandhabt:

Screenshot_20190119-230512.png

[Dies ist ein Snap, den der Kiwihüter mir geschickt hat… ich hatte ganz kurz beschlossen, ab jetzt einfach unter meiner Jacke zu wohnen]

Irgendwann bin ich dann aber doch schlafen gegangen… ich war wirklich wirklich totmüde!

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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