(31.01.2019) Ferdinand, Schlittschuh und aua

Das ist wahrscheinlich die treffendste Zusammenfassung, die ich für diesen Tag finden kann.

Heute ist „activity-day“ in der Schule. Bedeutet, dass man sich vorher für verschiedene Aktivitäten eintragen konnte, und die dann heute machen konnte.

Unsere ganze Truppe hat sich zum Schlittschuhlaufen angemeldet, einfach weils das zeitlich Kürzeste war und außerdem auch am nächsten dran.

Ich hab dann für den Tag des Kiwhüters Schlittschuh gekriegt und der die von seinem Papa und dann mussten wir auch schon um neun los, denn um neun kommt jeden Donnerstag jemand, der sauber macht.

Der Kiwihüter und ich haben dann also im Espressohouse gefrühstückt und da dann knappe zwei Stunden rumgesessen, während wir drauf gewartet haben dass all die Leute von außerhalb eintrudeln.

Als dem so geschehen war, haben wir uns auf den Weg zur Schlittschuhbahn gemacht. Das ist hier etwas anders als in Deutschland, schließlich bezahlt man nichts, sondern es ist einfach nur ne große unförmige Eisfläche in der Mitte vom Park.

Nachdem ne Lehrerin unsere Anwesenheit abgehakt hatte, haben wir dann also die Schlittschuhe angezogen und haben ein paar Runden gedreht. Oder ich habe Tara gedreht. Die hatte ich nämlich quasi im Arm.

Für mich endete dann all der Spaß nach so etwa zwanzig Minuten, denn meine Knöchel waren komplett durch und haben appetitlich geblutet.

Linnea und ich haben uns dann von den anderen verabschiedet und uns auf den Weg zur U-Bahn gemacht. Sie musste vom Eis runter, weil sie keinen Helm dabei hatte (ja, hier besteht Helmpflicht beim Laufen). Wir sind auch tatsächlich bis zur U-Bahn-Statio gekommen, nur sind wir dann irgendwie in lustigen Gesprächen über die schwedische Meme-Kultur hängengeblieben und jetzt möchte ich auf der Stelle sterben. Ich dachte wir Deutsch hätten schrägen (und miserablen) Humor, aber das hier ist schlimmer.

Ich gedenke nicht, hier irgendwelche Beispiele einzufügen ich möchte das wirklich nicht auf meinem Blog verewigen.

Wobei, eins vielleicht.

Vaskduellen – frei übersetzt „Verschwendungsduell“. Da sind Untertitel in Englisch, das sollte das alles leichter machen.

Ansonsten standen Linnea und ich da so lange rum, dass all die anderen irgendwann auch aufm Odenplan aufschlugen und Tara und ich dann beschlossen hatten, dass wir ja jetzt noch was machen könnten. Allerdings haben wir vorher noch mein Paket abgeholt (aka TEAM REIBEN!!!).

Wir haben dann Ferdinand geguckt. Also nicht den Kurzfilm von 1938, den  ich da verlinkt hab, sondern den animierten Film von 2017. Scheiße man, war der niedlich!

Irgendwann hab ich Tara dann noch zur U-Bahn gebracht, bin wieder nach Hause gedölmert und hab mich dann irgendwann nach dem Abendbrot auch ziemlich schnell hingelegt.

Bis dann und wann, Jenna

 

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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