(05.02.2019) Ein dienstäglicher Dienstag, an dem ich nicht viel Dienst verrichtet hab.

Ich glaube, ich wiederhole mich so langsam aber sicher wirklich.

Es ist Dienstag und – wie sollte es anders sein – fängt der Tag mal wieder mit Physik an. Wobei, es hatte diesmal einen wirklich lustigen Twist.

Wir haben nämlich nichts gemacht.

Unser Lehrer hat heute nämlich die halbjährlichen Einzelgespräche mit allen Schülern geführt. Er redet sehr gerne. Es waren sehr lange Gespräche. Außerdem wollte er dabei nicht gestört werden. Und er ist vergesslich.

Nimmt man das alles zusammen, kann man sich wahrscheinlich denken, wo das hingeführt hat.

Exakt! Er hat vergessen, uns Aufgaben zu geben, bevor er verschwunden ist.

Schlussendlich weiß ich nicht, was alle anderen gemacht haben, aber ich hab bei Viktoria im Schoß gesessen und hab erstmal ne gute Stunde geschlafen.

Irgendwann kam unser leicht verpeilter Lehrer dann rein und fragte uns dann, ob er uns irgendwelche Aufgaben dagelassen hätte und wir alle nur so „Äh neee…“, was ihn aber weder gestört noch verwundert hat. Stattdessen hat er uns dann allen einen Begriff gegeben und uns losgeschickt und gesagt, wir sollen einen kleinen Vortrag , also nur so ne Minute oder so, darüber halten.

Meine ersten Versuche hat die werte Viktoria dann gefilmt. Es klingt schlimm.

Wir standen übrigens in der Umkleide, weil alle Klassenräume belegt waren uns wir den Text nicht auf dem Flur üben wollten und außerdem war da ein Spiegel, den man zum Whiteboard umfunktionieren konnte. Also er war halt nicht white. Aber man konnte drauf schreiben. Mit Whiteboardstiften.

Hier kommen dann also die beiden ersten Versuche. Es ist slightly cringy.

Es geht um Gravitation oder auch „Tyngdkraft“, wie das so schön auf Schwedisch heißt.

Hier noch ein Video, wo ich nach etwa 5 Sekunden aufgegeben habe.

„This is going great“, she said and hopped way.

Ansonst hatten wir danach Englisch und wir lesen jetzt ein Buch.

Und das beste kommt jetzt:

Unsere Lehrerin hat uns eine Liste von Autoren und Büchern gegeben, aus der wir frei wählen konnten, was wir lesen wollen. Einzige Bedingung: Es müssen mindestens drei Leute das gleiche Buch lesen.

Auf der Liste stand übrigens auch Agatha Christie. Oh mein Gott!!!!! Schrie mein Kopf innerlich.

Ich hab dann also gespannt das google document betrachtet und gebetet, dass irgendwer Agatha Christie da einträgt. Und so sollte es kommen. „Agatha Christie“ ploppte zwei Mal auf uns ich bin aufgesprungen wie ein Flummi und habe hervorragende Lobbyarbeit geleistet (okay, mit Unterstützung meiner Lehrerin, die fleißig bejaht hat, dass „A Pocket Full of Rye“ (Oder „Das Geheimnis der Amseln“) eins der besten Bücher ist).

Ich darf jetzt also Miss Marple lesen. AHHHHHHHHHH!!!!!!

Ansonsten hab ich den Tag nicht mehr so viel gemacht, außer zur Buchhandlung gehen uns dort das Buch zu bestellen und dann noch ein bisschen viel Chemie lernen. Weil wegen Test morgen und so.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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