(08.02.2019) Die Glorifizierung einer Schule

Dinge, die ich heute gemacht habe: Ich habe die Beleuchtung in der Schule gelobt.

Ne wirklich, alles, was wir heute gemacht haben, war, in der Bibliothek zu sitzen, ein Script schreiben und dann durch die Schule wandern und das Script einspielen. Also als besonders spannend würde ich das jetzt nicht klassifizieren, aber es passt  ganz hervorragend zum Image, das diese Schule gern porträtiert.

Ich schmeiß hier jetzt mal ein paar lustige Videos rein, einfach weil sie wirklich hochgradig furchtbar sind und weil ich sie gern für immer hier gespeichert haben will.

Es folgt: Lighting Part 1 – Was ist eigentlich gute Beleuchtung und was macht sie so wichtig?

Es lief übrigens echt ganz fantastisch und Ellinor und ich haben beide gemerkt, dass das alles nur so mäßig flüssig läuft, wenn man Texte aufsagen soll, die jemand anders geschrieben hat. Wir haben nämlich alle erst kreuz und quer durcheinander im Script rumgewurschtelt und danach alles aufgeteilt. Es lief so lala.

Besonders gut liefs aber eigentlich dann, wenn unser Kamerakind (aka der Kiwihüter) gegen irgendwelche Tische stößt und lustige Geräusche macht.

Ansonsten hab ich auch noch die Rollos angepriesen und über die Vorzüge von Leuchtstoffröhren geredet. Was will man mehr im Leben?

Danach stand dann Mathe an und das plätscherte so vor sich hin.

Heute war die letzte Stunde vor dem Test und ich bin mir noch nicht sicher was ich davon halten soll. Wir werden wohl abwarten müssen.

Danach hab ich dann zugesehen, dass ich nach Hause komme, schließlich gehts heute nach Linköping.

Als ich dann zuhause noch die letzten Sachen zusammengerafft hatte, da wusste ich noch gar nicht wie grandios das alles werden würde!

On way or another, ich hab erstmal meinen Kram zusammengepackt und dann mussten Rosa (meine Gastschwester) und ich auch schon los, denn wir wollten uns ja um fünf mit dem Rest der Family (ausgenommen dem Kiwihüter, der war bei den Pfadfindern) am Bahnhof treffen.

Meine Gastmama war dann minimal zu spät und als sie dann doch kam, wollte sie dringend noch Essen kaufen. Mein Gastpapa und ich standen dann da auch nur rum und er meinte bloß kopfschüttelnd „I mean I love this woman to pieces but sometimes I just wanna…“ *hier Würgelaute einfügen*.

Schlussendlich haben wirs dann doch noch pünktlich zum Zug geschafft.

In Linköping angekommen, sind wir dann erstmal ziemlich weit zum Hotel gelatscht. Oder vielleicht wars auch gar nicht  so weit und wir waren bloß alle ziemlich schrecklich müde. Wer weiß das schon.

Dann kam der Moment der Momente.

Wir haben das Hotel betreten und ich guck nur so auf den Boden und meine so „Das ja witzig, hier sind zwei B’s auf dem Boden. Also die ABBA B’s, wo eins spiegelverkehrt ist.

20190208_192506.jpg

Der Groschen fiel echt centweise.

Das hier ist das Hotel, in dem sich Benny und Björn 1966 zum ersten Mal getroffen haben. Direkt vor dem Hotel ist der Park, in dem sie nachts gesessen haben. An der Wand hing sogar noch eine Speisekarte, die die Hep Stars in der Nacht unterschrieben hatten.

20190208_193206.jpg20190208_192526.jpg

Wir haben dann eingecheckt (was echt Jahrzehnte gedauert hat, denn außerhalb von Stockholm ist man allgemein etwas langsam) und Rosa und ich haben uns auf den Weg in unser Zimmer begeben (was nach einigen Umbaumaßnahmen (aka die Nachtschränke halb aus der Wand montieren und die Betten verrücken) dann auch genau so aussah, wie es sollte.

Zum Abendbrot haben wir uns dann im Burgerrestaurant getroffen, was unten im Hotel mit drin war und danach haben wir uns dann auch ganz schön schnell ins Bett verkrochen, es war ja schließlich Freitag und da ist man erfahrungsgemäß ja meistens ziemlich alle.

So hab ich dann noch ein bisschen im Bett gelegen und mich gefreut, dass vor etwa 53 ahren unter diesem Dach der Grundstein für die beste Band der Welt gelegt wurde.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s