(09.02.2019) Hüpf, hüpf, hüpf… oh, ein Osborne 1

Also eigentlich kann man meinen Tag nicht treffender zusammenfassen, als das da.

Wobei, erstmal hat der Tag ja damit angefangen, dass Rosa und ich ziemlich hektisch ausm Bett fallen mussten. Wir hatten ja gestern keine Antwort mehr auf die Frage gekriegt, wann wir uns zum Frühstück treffen wollen und als uns dann heute um 8:15  der Wecker aus dem Bett schmiss, da kam dann die Nachricht „Öh ja, wir treffen uns um 8:30“. Toll.

Wobei, ich hatte Brötchen (also richtige Brötchen, wie in Deutschland) zum Frühstück und da war ich schonmal furchtbar glücklich.

Meine Gastmama musste dann zur Arbeit, denn deswegen war wir ja eigentlich in Linköping, und mein Gastpapa, Rosa und ich haben uns dann auf den Weg zum Computermuseum gemacht.

Also quasi fast direkt.

Da war ja diese schöne ABBA-Bank. Da musste ich dann natürlich erstmal ein bisschen sitzen.

Das mit der Bank war eh son Ding. Ich bin dann ne gute STunde bevor wir los wollten mal aus dem Hotel gehüpft und hab mich auf die Suche nach dieser ominösen Bank gemacht. Ich bin also aus der Tür raus, über die Straße und hab dann angefangen, kreuz und quer durch den Slottsparken (Schlosspark) zu laufen. irgendwo musste diese dämliche Bank ja sein.

Ich hab sie aber nicht gefunden. Also hab ich angefangen, alte Leute zu fragen. Ich dachte mir nämlich, dass alte Leute wahrscheinlich am ehsten wissen, wo die Bank ist. Die sitzen ja fast so gerne wie ich.

Und irgendwann hatte ich dann auch Glück und hab ein altes Pärchen getroffen, die mir dann den Weg beschrieben haben.

Und so weiter ich lief, desto mehr dünkte mir, dass ich grade irgendwie wieder zum Hotel laufe.

Die Bank. Sie stand direkt vor dem Hotel. Auf der selben Straßenseite. Ich bin enthusiastisch dran vorbeigehüpft.

Anyway. Das ist die Bank:

preview.jpeg

Sie ist sehr schön. Björn saß auch schon auf ihr.

Außerdem macht sie Musik.

Sie spielt die ganz alten Klassiker. Also Hej gamle man und People need love und Sunny Girl von den Hep Stars und so. Es ist unbeschreiblich schön.

Allerdings ist es auch nur eine Bank und wie folgendes Video beweist, kann man da auch nicht so besonders viel machen, außer halt sitzen.

Ansonsten gings dann irgendwann wirklich weiter ins Computermuseum und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie begeistert ich war.

Also sowas episches hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen.

Die hatten all die Computer da, über die ich mir schon seit Monaten Videos bei Youtube anschaue.

Und sie hatten einen Osborne 1 (Mitte links in der Collage). Das ist eins der epischsten Dinge, die ich je gesehen hab. Ich glaub das ist mein drittliebster 8-bit-Computer.

preview.jpg

Und wie man sehen kann, hatten sie sogar Lochkarten da (oder wie auch immer die Dinger auf Deutsch heißen). Speaking of Lochkarten: Hier sind jetzt zwei Videos die wahrscheinlich niemand außer mir auch nur entfernt spannend findet.

Eins zu Lochkarten an sich hier und eins zu nem highspeed punched tape reader hier (der ist übrigens im Video an einen Altair 8800 angeschlossen (in der Collage links unten). Auch ein sehr sehr faszinierendes Ding!)

Danach haben wir uns dann mit alten Kollegen von meiner Gastmama zum Mittagessen getroffen.

Und dann gings auch schon weiter zum Jumphouse.

Und siehe da, ich konnte noch hüpfen (sagte sie, und flog face first in die Trampolinabdeckung!

Also ich schwöre, ich kann das eigentlich.

Gut, dass das Ende abgeschnitten ist!

Zum Abendbrot waren wir dann bei irgendwas asiatischem… ich wär fast gestorben. Ich vertraue nie, nie, nie wieder jemandem, wenn er sagt „not spicy“!!!!!!!!!!

Anyway.

Irgendwann waren wir dann auch wieder zurück im Hotel (bzw Rosa und ich waren, wir haben uns dann mit Google Maps zurück zum Hotel durchgeschlagen), denn die andere Hälfte unserer Reisetruppe wollte noch ein bisschen in einer Bar sitzen.

Ich hab dann noch ein bisschen auf Youtube rumgehangen, Rosa hat Melodifestivalen geschaut und irgendwann bin ich eingeschlafen.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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