(15.02.2019) En ledig dag

En ledig dag – Ein freier Tag. Genau das war das hier heute. Oh, und das ist ein Lied von Frida.

Unser Schülerrat hat heute sein jährliches Treffen und da fällt der ganze Unterricht aus. Da ich (und auch niemand meiner Freunde) aber nicht im Schülerrat bin, musste ich auch nicht zur Schule.

Ich hab also ganz friedlich ausgeschlafen und bin dann irgendwann aufgestanden, um ganz entspannt in die Küche zu schlurfen und ein Glas O’boy zu trinken. Ich hab ein bisschen mit dem Kiwihüter gequatscht und während er sich wieder seinen Computerspielen gewidmet hat, hab ich mich dann auf den Weg zum ABBA Museum gemacht, da war ich ja schon lange nicht mehr!

So saß ich auch keine 15 Minuten später mit meinem Frühstück im Bus.

Zu Fuß läuft man da übrigens auch nur schlappe 45 Minuten hin und die Strecke ist auch echt schön, aber ich wollte ja in Ruhe frühstücken.

Hab ich mal erwähnt, wie sehr ich ABBA liebe? und das dazugehörige Museum? Und wie glücklich mich das macht?

Das ist wie abtauchen in ne heile Welt.

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Okay, das unten links sieht nicht wirklich nach Glück und heiler Welt aus, aber ich schwöre, dass das bloß ein sehr energetisches „Summer Night City“ ist!

Ich werd inzwischen auch viel besser bei den ganzen interaktiven Dingern, die es da gibt. Ernsthaft, beim Dirigieren von „One night in Bangkok“ hab ich inzwischen solide 1890 von 2000 Punkten auf der höchsten Schwierigkeitsstufe!

Außerdem kommt im April ne neue Ausstellung ins Museum und ich bin schon super aufgeregt, das wird toll!

Oh, übrigens verkaufen sie jetzt Handtücher. Also ABBA Handtücher… das war genau das, was mir in meinem Leben noch gefehlt hat! Die sehen aus wie die Tour-Capes von 1979. Hach, was bin ich glücklich!

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Ich glaub ich wohne jetzt in dem Ding.

Abgesehen davon bin ich ja immer noch auf ner Mission, nen alten billigen Plattenspieler aufzutreiben. Also irgendwas, was ich für die nächsten vier Monate hier haben kann und dann auch gar nicht mit nach Deutschland zurückbringe, sondern einfach hier zurück in irgend nen Charity-Shop bringen kann.

Den hab ich zwar nicht gefunden, aber ne alte Canon Filmkamera von 1999. Für nicht mal 15€. Sie ist jetzt meine.

Ich hab dann – nach kurzer Googlelei – den entsprechende Film erstanden und hab die Bedienungsanleitung aus dem Internet runtergeladen (ja, Canon hat sie noch auf der offiziellen Internetseite und ich hab auch noch nen Forumthread aus dem Jahre ’00 gefunden, wo Leute darüber sprachen, dass sie an ihre „brandneuen Kamera“ den Ausknopf nicht finden. (Surprise, es gibt keinen. Man kann nur den Auslöser verriegeln).

Das einzig witzige ist eigentlich, dass ich hier n zwanzig Jahre altes Stück Technik in der Hand halte und es dazu Forumthreads gibt, in denen Leute dieses Ding als brandneu beschreiben.

Manchmal vergesse ich, dass das Internet auch schon relativ populär war, bevor ich auf der Welt war. Also zeitlich gesehen.

Ich hab mich dann also kurz schlau gemacht und dabei festgestellt, dass die Leute im Internet vor zwanzig Jahren viel freundlicher und hilfsbereiter waren.

Anyway, sie läuft jetzt und ich hab ne neue Kamera (die ich jetzt schon liebe).

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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