(21.02.2019) Eifernsucht, schlimmster Schlager und Gefühle im Mai

Exakt das sind die Lieder, die mich grade beim Schreiben bei Laune halten.

Übrigens hab ich gelernt, dass Menschen, völlig unabhängig des Alters, völlig schockiert sind, wenn man sagt, dass man Nanne Grönvall hört, oder Monica Törnell oder sowas, oder gleich noch Linda Bengtzing obendrauf.

Wer sich jetzt in Sachen Melodifestivalen auskennt, der weiß, warum jetzt gerade die in meinem Kopf rumspuken.

Ansonsten, falls jemand mal in meinen aktuellen Geisteszustand reinhören will:

 

Markoolio ruft echt grandiose Erinnerungen bei mir hervor. Ich hab Ante mal dieses wundervolle Lied gezeigt und er kann (wie die meisten Schweden) Markoolio nicht ausstehen und hat dementsprechend echt gelitten. Irgendwie lief es dann auf ein furchtbares Duell heraus, wer das schlimmste Lied finden kann. Oh man. Schmerzen.

Wir hatten heute Morgen dann – wie jeden Donnerstag, surprise, surprise – Schwedisch und da haben wir unser neues Projekt vorgestellt bekommen.

Es geht jetzt nämlich um Minoritätssprachen. Ich weiß nicht, ob das ein echtes deutsches Wort ist, aber selbst, wenns das nicht ist, und ich nur irgendwas eingedeutscht hab, versteht man glaub ich was das sein soll.

Wir durften dann selbst wählen, wer welche Sprache haben will.

Zur Auswahl standen:

  • Finnisch
  • Meänkiäli (Tornedalfinnisch)
  • Sami
  • Jiddisch
  • Romani Chib
  • Svenskt Teckenspråk (schwedische Gebärdensprache)
  • Norwegisch
  • Dänisch
  • Isländisch

Also die letzten drei sind keine anerkannten Minoritätssprachen, aber zur Auswahl standen sie trotzdem.

Ich hab dann zusammen mit Viktoria und Filip die Gebärdensprache genommen und plötzlich nahm das Unheil seinen Lauf. Ernsthaft, wir drei im Team kriegen doch nicht (also gar nichts) gebacken.

Wir haben, anstatt anzufangen, nützliche Dinge rauszusuchen, lieber schon mal erste Vokabeln (oder eher Gebärden) rauszusuchen.

Ich kann jetzt sagen, dass ich was nicht verstehe, dass ich nichts gesehen hab, wie ich heiße und Drache kann ich auch. Das ist ja quasi alles, was man im Leben braucht. Also für den obskuren Fall, dass ich der Polizei begegne, die gerade einen Drachen sucht, der af mysteriöse Weise verschwunden ist. Dann könnte ich Angaben zu meiner Person machen, sagen, dass ich nicht wüsste, was passiert ist und dass ich den Drachen  auch nicht gesehen hab. Anyway.

Das wird noch lustig.

Ansonsten haben wir dann in Physik „endlich“ die Präsentation gehalten und es war okay. Ich hab glaub ich gesagt, was ich sagen wollte und hab mich nicht ganz blamiert und bin danach schnell wieder zurück auf meinen Platz gedackelt und hab mich Viktoria in den Schoß geschmissen.

Das ist übrigens meistens die Lösung für alle kleinen bis mittelschweren Probleme. Man kann sich an Viktoria dranhängen und dann ist alles okay fürs Erste.

Ansonstan haben wir beide dann festgestellt, dass wir ganz dringend Eis brauchen und so sind wir dann, als die Physikstunde endlich rum war, mal ganz schnell zu Coop gedackelt und haben Snickers-Eis gekauft. Es gibt nämlich nicht viel besseres auf der Welt!

Viel mehr ist dann auch nicht passiert.

Der Kiwihüter wird krank und ist nur am rumschniefen und schlafen, ich hab Eis gegessen und Youtube geschaut und schlussendlich gabs dann auch schon Abendbrot und danach bin ich ins Bett gerollt.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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