(24.02.2019) Vi drar till fjällen

Auf auf in die Berge. Sprich Norwegen. Sprich Snowboarden. SPRICH ROADTRIP!

By the way, sowohl Vi drar till fjällen als auch Roadtrip sind ganz wunderbare Lieder, die wir lauthals auf dem Weg hierher gesungen haben.

Aber fangen wir den Tag chronologisch an.

Um sechs hat mich dann mein Wecker aus dem Bett geschmissen und trotz der Tatsache, dass ich so etwa eineinhalb Stunden geschlafen hatte, war ich quasi sowas wie wach und ausgeschlafen.

Ich hab dann noch denn restlichen Elektrokram eingepackt, hab meine Snowboardklamotten in nen Beutel gestopft und hab dann mein Gepäck schon mal vorsorglich in den Flur geschmissen. Also leise geschmissen, schließlich wollte ich den Rest der Family ja nicht aufwecken. Und dann saß ich da ein bisschen blöd rum und hab einfach nur noch drauf gewartet, dass ich ne SMS kriege, in der dann steht „Wir sind jetzt da“.

Die kam auch und entgegen meiner eigenen Erwartungen, hat all mein Kram noch ziemlich easy ins Auto gepasst. Okay, Olle wurde eventuell in den Kofferraum gesteckt und stattdessen lag meine Tasche auf dem Mittelsitz, aber ansonsten wars super.

Und dann setzte sich die ganze lustige Reisegesellschaft schon in Bewegung. Einziges Ziel: Hemsedal, mitten im Nirgendwo irgendwo in Norwegen.

hemsedal.JPG

Laut Navi werden das hier etwa neun Stunden, vermutlich ein bisschen mehr weil wegen Pausen und so.

Dass auf der Fahrt niemand ums Leben gekommen ist, ist definitiv ein Wunder. Also ohne scheiß, wir hatten unfassbar viel Spaß aber trotzdem ists ein kleines Wunder, dass alle das überlebt haben.

Irgendwo kurz vor der Grenze haben wir dann bei McDonalds angehalten und das war dieses Mal echt n Erlebnis.

Das war der letzte McDonalds vor der norwegischen Grenze. Weil er noch auf schwedischem Grund ist, ist es natürlich günstiger als in Norwegen. (Günstig bitte im Kopf mit großen Anführungszeichen versehen. Also ja, günstiger als Norwegen aber noch lange nicht günstig).

Es war scheiße voll. Und sie hatten drei Leute da. DREI. Einer für den Drive In, einer der die Bestellungen aufnimmt und EINEN in der Küche. Wir können uns ungefähr ausmalen, wie schnell das geht. Exakt, es hat weit über ne halbe Stunde gedauert. Aber hey. Mein Gandalf, wir hattens ja nicht schlecht… wir haben uns derweil schreckliche Videos auf dem geschätzten Internetz gezeigt.

Nach dem Essen sind  wir dann noch in der größten ICA (eine Supermarktkette), den ich jemals gesehen hab, gelaufen um lebenswichtige Lebensmittel einzukaufen. Und scheiße man war ich glücklich. Endlich gabs wieder O’boy, Nesquick Schokomüsli und so Krams. Was hab ich das vermisst.

Dann setzte sich unsere Reise logischerweise fort, wir wollten ja nicht an der schwedisch-norwegischen Grenzen Urlaub machen, da hätten wir nämlich wandern müssen, Schnee gabs keinen.

Den größten teil der restlichen Fahrt hab ich verschlafen, zugedeckt unter meinem ABBA-Handtuch und mit Nanne Grönvall auf den Ohren. Was sonst könnte man wollen? Exakt, nix!

Irgendwann kam dann so ganz langsam mehr Schnee und die Landschaft wurde echt bildschön!

[Anmerkung der Redakt… äh des Jennas: Manchmal benutze ich son Wort und dann merke ich so „Scheiße man, das hier war das erste Mal, dass ich dieses Wort auf meinem Blog benutzt hab. Ja äh nett.]

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Schlussendlich waren wir dann irgendwann da und ich bin um ein Haar einfach bäuchlings aus dem Auto gefallen. Uns allen tat echt jeder einzelne Knochen weh.

Wir wohnen in einem super gemütlichen Ferienwohnungsanlage keine 200 Meter von der Seilbahn entfernt. Das hier ist echt ein absolutes Träumchen und ich kann mit keinen gottverdammten Worten dieser Welt beschreiben, wie unfassbar glücklich ich gerade bin.

Wir haben dann unser ganzes Gepäck hochgeschleppt und jeder von uns musste ungefähr drei bis vier Mal gehen. Ja, wir haben scheißn viel Gerümpel angeschleppt, das ist ziemlich beeindruckend! Aber das ist genau meine Familie hier, die schleppen auch doppelt so viel Kram mit, wie sie eigentlich brauchen.

Irgendwie hat sich unser Abendessen sehr verzögert, weil wir noch dringend unseren Käsebällchen-werf-Wettbewerb austragen mussten. Also im Sinne von „Wer kann mehr Käsebällchen in einer Minute hochwerfen und mit dem Mund auffangen. Ich hab gewonnen. Mit 25 Stück.

Mir war dann irgendwann ein bisschen schlecht.

Zum Abendbrot gabs dann essentiell O’boy und Schokomüsli und once again, ich hätte nicht glücklicher sein können.

danach haben wir alle nur noch so rumgeschlumst, haben den morgigen Tag besprochen und so langsam verkrümeln sich jetzt schon alle ins Bett und ich glaub ich mach das auch, ich bin müde. Also schließe ich mich dem jetzt wahrscheinlich an, ich hab dringend Schlaf nachzuholen.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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