(28.02.2019) Rasmus sista vers… äh Jennas sista dag!

Rasmus letzter Vers… äh Jennas letzter Tag. Rasmus sista vers ist nämlich ein Lied von Snook.

Genau so ist es, heute ist der letzte Tag.

Scheiße man, wie ich diese Familie liebe!

Aber erstmal haben wir uns heute Morgen wieder in die Küche geschleift und haben gefrühstückt. Denn Frühstück ist wichtig, wenn man snowboarden will und da ist besonders Schokomüsli eine gute Wahl.

Tatsächlich sind die Faulpelze heute ziemlich schnell in die Gänge gekommen und ohne größere Umschweife siind wir auf der Piste angekommen.

An dieser Stelle möchte ich kurz anmerken, dass ich es bemerkenswert finde, dass mich die beide noch nicht stranguliert haben… jeden Morgen, wenn wir die Ski und Board erstmal zwei Geschosse runtertragen müssen, dann quer übern Hof und schlussendlich nen schneeigen Hügel hoch, da hab ich in meinen Snowboardstiefeln ja nen riesigen Vorteil, denn ich kann nämlich gehen wie ein normaler Mensch.

Und gemein wie ich bin, demonstriere ich das morgendlich durch eine gesunde Portion Gehüpfe, Getanze und Gerenne.

Andererseits, die beiden kriegen ihre Revanche jedes mal, wenn die Strecke ziemlich platt wird und ich einen Fuß abschnallen muss und mich wie mit nem Skateboard vorwärts schieben.

Andererseits erklären sich die beiden auch ganz schön oft bereit, mich zu ziehen… zumindest wenns nur n kurzes Stück ist… und dafür bin ich ihnen echt sau dankbar.

Oder aber ich krieg Olles Stöcke und kann mich damit fortbewegen.

Ansonsten war der Berg heute genau so schön wie gestern.

20190228_140118.jpg

Aber auf dem Bild kann man auch wirklich deutlich sehen, dass der Schnee schon am Verschwinden ist und das hier in n paar Wochen wahrscheinlich alles restlos weggeschmolzen ist.

Heute hingegen hatten wir tatsächlich Minusgrade und fürchterlichen Wind.

Der hat dafür gesorgt, dass die Pisten sich in eine einzige spiegelglatte Eisfläche verwandelt haben und das abgeschabte Eis und die Kunstschneebrocken, die darauf lagen, wurden wie Hagelkörner (bloß waagerecht) durch die Gegend geschleudert und taten tatsächlich auch echt weh.

Gut, dass ich mein ABBA-Halstuch umhatte!

Zum Mittagessen sind wir dann wieder nach Hause. Wir wollten absolut keine Zeit verlieren und so haben wir Lena schon oben vom Gipfel angerufen und Bescheid gesagt, dass wir jetzt auf dem Weg nach unten sind und wir mit dem Essen absolut keine Zeit verlieren wollen.

So wars dann auch.

Ante und ich hatten nicht mal unsere Ski- und Snowboarstiefel ausgezogen, sondern hatten uns direkt mit denen an den Tisch geworfen.

Und wie schon geplant, sind wir direkt danach zurück auf die Piste verschwunden, es war ja schließlich der letzte Tag.

Ich hab dann gleich auf der nächsten Abfahrt Olle verloren, der nämlich falsch abgebogen ist… und damit eine der – in Sachen Aussicht – schönsten Pisten verpasst hat.

Ansonsten sind wir eben so durch die Gegend gegurkt und haben den wahrscheinlich schlimmsten Running Gag des ganzen Urlaubs weiter ausgebaut.

„Men vi gör det demokratisk“ – „Men du är ju kommunist“

(Aber wir machen das demokratisch – Aber du bist doch Kommunist)

Es war einfach bloß glorreich, auch wenn mir der arme Olle echt leid tat, der ständig zum Kommunist deklariert wurde.

Weitere Events des Tages beinhalten:

  • Olle hat seinen Stock verloren
  • Ich hab ein kleines Kind umgefahren
  • Ante hat ein Billy’s-Pizza-Halstuch
  • Wir hatten unglaublich guten Kakao auf der Hütte
  • Irgendwer hätte sich fast die Hand gebrochen
  • Ich wär fast von einem Boxsack erschlagen wurden

Und so neigte sich der Tag dem Ende zu und wir haben die Skier und Boards noch wieder zurückgebracht.

Mein Board war doch ganz schön zerschrammt, was aber von dieser scheiß Piste herrührt, die wir gestern ins Stadtzentrum runter sind, die, die so vereist und furchtbar war.

Als der Typ im Verleihshop mich dann blöd angemacht hat, was ich denn mit dem Board gemacht hätte, da hab ich ihm dann auch nur erklärt, dass es definitiv nicht meine Schuld sei, wenn eine offizielle und nicht gesperrte Piste in so nem miesen Zustand ist.

In bester Jenna-Manier hab ich mich danach dann doch irgendwie schlecht gefühlt, aber andererseits war ich froh, dass ich das auf Schwedisch geklärt hab und außerdem werd ich diesen Shop wahrscheinlich nie wieder betreten.

Danach sind wir dann nur schnell in die Wohnung rein, haben die Skiklamotten gegen normale ausgetauscht und sind dann einkaufen gefahren.

Zum Abendbrot gabs Tacos und ich hab die armen Schweden (und allen voran Ante) völlig verstört, weil ich die Tortilla-Schalen entzwei gebrochen hab und dann mit Käse und Tomaten überbacken hab… offensichtlich ist das nicht die feine schwedische Art.

Danach stand essentiell nur noch Taschen packen an und nachdem das erledigt war, haben wir den Tag irgendwie auslaufen lassen… genau wie die undichte Dusche, aber das ist was ganz anderes!

Ich will an dieser Stelle nur noch mal danke sagen, danke an die unfassbar lieben Menschen, die mich mitgenommen haben!

IMG_20190226_161751_230

gruppenbild1

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s