(02.03.2019) Vafan var det där? + Meine alte Gastfamilie

Was zur Hölle war das denn?

Diese Frage beschreibt die Andra Chancen-Runde des Melodifestivalens wirklich ausgezeichnet gut. Es gibt ja ne App, in der man voten kann, was natürlich einfacher und günstiger ist, als anzurufen (denn die App ist kostenlos). Das bedeutet, dass jetzt natürlich so gesehen auch mehr Menschen voten, aber nen guten Geschmack hat die Mehrheit trotzdem nicht.

Bei einigen wars klar, dass sie das Battle gewinnen.

[Das Melodifestivalen ist wie folgt aufgebaut:

Vorrunde 1-4: Je sieben Teilnehmer, von denen die zwei mit den meisten Stimmen direkt ins Finale kommen, der Dritt- und Viertplatzierte ziehen in die Andra Chancen-Runde ein und die Plätze 5-7 scheiden aus.

Andra Chancen: Die Dritt- und Viertplatzierten aus den Vorrunden treten in vier 1-gegen-1 Battles gegeneinander an und die Vier, die als Gewinner aus den Battles hervorgehen, ziehen ebenfalls ins Finale ein.

Finale: Die 12 Finalisten singen ihre Lieder alle noch einmal und der Beitrag mit den meisten Stimmen vertritt Schweden beim ESC.]

Nano zum Beispiel. Wir waren alle schon ein bisschen verwirrt, dass er in der Andra Chancen-Runde gelandet ist, aber da war es dann klar, dass er gegen Vlad Reiser gewinnt. Einfach bloß weil es Nano ist.

Nano ist 2017 beim Mello zweiter geworden und das mit einem echt richtig richtig schönen Lied. „Hold On“ hieß das, und dementsprechend waren die Erwartungen dieses Jahr doch echt hoch. Nur das Lied dieses Jahr war nicht so ganz der Burner.

Andererseits hab ich grade gelesen, dass ein Familienmitglied von ihm in nem Autounfall schwer verletzt wurde und dass er trotzdem auf der Bühne stand und das durchgezogen hat, also ganz großer Respekt an dieser Stelle.

Abgesehen davon war der Tag aber wirklich schön.

Nach dem Mittagessen bin ich (wie immer, wenn Mello ist) bei Ante aufgeschlagen und wir haben nicht wirklich viel gemacht, ich kann mich nämlich nicht bewegen.

Und so haben wir noch viel weniger gemacht als sonst.

Anstatt mit Musse zu spielen, hab ich essentiell bloß mit Musse gekuschelt und verdammt, ich hab diese Katze unendlich lieb.

Und auf einmal kam Lena dann an und meinte, dass meine alten Gasteltern heute zum Abendessen kommen und scheiße, was hab ich mich gefreut!

Ich hab die beiden so vermisst und sie sind so lieb und sie freuen sich so ehrlich, mich zu sehen und die Freude ist sowas von mutual (gegenseitig? Ist das das deutsches Wort?).

Wir haben dann also Abendbrot gegessen und es war einfach wirklich schön mal wieder mit den beiden zu reden und schlussendlich haben sie mich zum Raclette eingeladen und wenn alles gut läuft, dann gehen wir Ende des Monats zur Saisoneröffnung beim Fußball und ich freu mich schon unendlich.

Diese Herzlichkeit, die die beiden ausstrahlen ist einfach unglaublich, ich weiß gar nicht wie ich das in Worte packen soll (und Wille kam in seinem EIntracht-Schal an).

Irgendwann musste ich dann wieder nach Hause und dort angekommen hab ich echt nicht mehr viel gemacht. Ich hab noch angefangen den Blogpost hier zu schreiben, aber ich war dann so müde, dass ichs gelassen hab und mich erstmal wieder ins gesetzt hab.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich ja noch immer nicht liegen kann mit meinem Rücken und dann wurde es doch ne lange Nacht.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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