(23.03.2019) Machen wir da weiter, wo wir gestern aufgehört haben

Das wär ja dann quasi heute Morgen.

Nachdem wir also draußen mit dem Hund rumgestiefelt sind, haben wir gefrühstückt (und ich hatte das erste Mal seit sechs Monaten fast vernünftiges Brot und ich hab mich sehr gefreut… sie hatten es bei Lidl gekauft, was dann erklärt, warum ich es für gut befunden hatte) und schlussendlich musste ich dann auch schon meinen Kram zusammenpacken und zum Bus.

Hab ich mal erwähnt, wie lieb ich Tara hab?

Auf jeden Fall bin ich dann nach Hause, hab meine Sachen zuhause reingeworfen, hab allen hallo gesagt, meine Inliner angezogen und bin dann auch schon wieder aus der Tür gestolpert und los zu Ante.

Wir haben eigentlich nicht mehr gemacht als sonst. Über Gott und die Welt geredet, versucht irgendwas auf Netflix zu schauen und haben dann ganz schnell wieder aufgegeben und ich hab mal wieder festgestellt, dass Lena echt meine Heldin ist, denn die hat den halben Tag verschlafen.

Ansonsten ist mir heute was stranges aufgefallen (oder eher, mir ist das schon vor Jahren aufgefallen, aber ich habs noch nie aufgeschrieben), ich finds super strange mit jemandem zusammen vor dem Spiegel zu stehen.

Und damit meine ich nicht, dass man sich zufällig vor dem gleichen Spiegel fertig macht und nebeneinander steht, während man sich vor dem Rausgehen noch schnell die Mützen überstülpt, ich meine dieses wir-stehen-still-nebeneinander-und-gucken-unser-Spiegelbild-an-und-jeder-ist-in-Gedanken-versunken.

Ich kann mir wirklich nie ausmalen, was der andere Mensch denkt und das macht mich wahnsinnig.

Und da ists völlig egal obs der Kampfkarpfen zuhause in Deutschland ist, oder Ante oder doch Tara. Es ist sau strange und ich bin so schon nicht gut im Gesichterlesen und wenn ich dann sehe, dass ein anderer Mensch ein Bild anschaut, in dem wir beide sind und dabei mit seinen Gedanken sonstwo ist, dann verträgt mein Kopf das gar nicht gut und ich kann wirklich nur hoffen, dass dieser Mensch mit den Gedanken beim Mittagessen ist, ansonsten dreh ich durch.

Anyway.

Irgendwann war ich dann auch wieder zuhause und das sogar noch vor dem Abendessen. Den Rest des Abends hab ich mit Physik lernen verbracht, bin ich mich dann irgendwann ins Bett gerollt hab und ganz schnell im Reich der Träume verschwunden bin.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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