(27.03.2019) Theater, Chemie, Mittwoch, Leben

Und so hab ich meine Inliner angeschnallt, bin aus dem Haus gestolpert und zur Schule. Wie jeden Morgen. Ist ja bloß Mittwoch.

Beim Theaterunterricht sind wir heute tatsächlich fertig geworden mit dem Stück. Also nicht fertig as in „fertig geprobt und ready zur Aufführung“, aber as in „Wir haben alle Szenen einmal durchgespielt und jeder weiß, was er wo, wann, wie tun soll“ und das ist auch schon mal ein schönes Gefühl.

Ansonsten wird mir mein Charakter immer unsympathischer, was aber gut ist, weil dann da größerer Kontrast zwischen mir selbst und der Person ist die ich spiele (also nicht, dass ich mir selbst unglaublich sympathisch bin, aber zumindest bin ich glaub ich nicht ganz so sehr n Arsch, wie D.Ä.), und irgendwie finde ich, ists dann einfach in character zu bleiben.

Ansonsten schmeiß ich hier jetzt mal die letzte Szene aus dem ersten Akt rein, oder zumindest einen Teil davon, denn die Szene ist locker 15 Seiten lang und ich war zu faul zum Übersetzten (sorry).

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So, und wer jetzt aufmerksam gelesen hat, merkt, dass sich das alles irgendwie gewandelt hab, und während D.Ä. am Anfang noch zur Handlung beiträgt und D.S.K. kryptische Sätze auf Französisch sagt, so ist es dann plötzlich mein Part, Franzose zu spielen.

Ich spreche kein Französisch.

Ansonsten wird es sicherlich lustig, in vielerlei Hinsicht. Ich darf dem armen D. nämlich quasi eine klatschen, bevor ich dann wegstürme und in Frage stelle (schreibt man das auf Deutsch getrennt?) ob er mich wirklich liebt. Was ein Traum.

Danach sind wir zurück zur Schule und haben festgestellt, dass es Falafel gibt. Wir haben dann ne Kehrtwende gemacht und sind zu McDonalds gegangen. Wir wollen ja nicht verhungern.

Chemie war dann wirklich wirklich episch und rückblickend betrachtet bin ich echt richtig deprimiert, dass ich die letzten zwei Experimente (Versuche? Laborationen? Was sagt man?) verpasst hab, weil ich krank im Bett lag, denn irgendwie macht das alles unglaublich Spaß und ich könnte mir dann doch wirklich gut vorstellen, mein restliches Arbeitsleben in irgendeinem Labor zu verbringen um Raketentreibstoffe zu entwickeln!

Okay, wir haben heute keinen Raketentreibstoff entwickelt, sondern versucht den Verteilungskoeffizienten mittels Titration zu finden. Ist ja quasi genau so gut!

Wir sehen alle immer aus wie ne Armada Minions und haben bestimmt auch in etwa genau so ausgesehen.

Hier ein kurzes Video:

Zum Glück war das einzige was sich bei uns verfärbt hat die Lösung, und das auch nur dank des Phenolphthaleins (das uns sagen wollte „huhu, deine Lösung wird langsam alkalisch“) und nicht weil irgendwem irgendwelche lustigen Dinge gespritzt wurden.

Danach hab ich dann, wie so oft in letzter Zeit, auf Tara gewartet und wir haben noch ein kleines bisschen über Gott und die Welt gequatscht, bevor ich dann doch zuhause in mein Bett gefallen bin und mir meine Ärmeldecke über den Kopf gestülpt hab.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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