(12.04.2019) Trigonometrie kann mich mal kreuzweise

Aber erstmal Sport.

Wir haben Prellball gespielt und unser Sportlehrer hat mich total hoffnungsvoll angeguckt und gesagt, dass er schon drauf gebaut hab, dass ich das kann, weil das doch aus Deutschland kommt. Nachdem er dann die Regeln erklärt hab und ich festgestellt hab, dass das quasi Faustball mit nem niedrigeren Netz ist, hab ichs nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen,d ass ich von Prellball noch nie was gehört hab, er hatte doch so viele Hoffnungen auf mich gesetzt.

Und so hab ich mir dann selbst eingeredet, dass meine grandiosen Faustball-Kenntnisse reichen, um jemanden davon zu überzeugen, dass ich weiß, wie Pressball funktioniert… und siehe da, es ging.

Mir tut Viktoria so unendlich leid, denn danach haben wir zu Volleyball gewechselt, und – logischerweise, wenn man das seit Jahren im Verein spielt – ist sie da richtig gut drin. Der Rest der Klasse ist aber mehr so ne Katastrophe.

Im Endeffekt hats mir dann mal wieder ein paar Pluspunkte eingebracht, dass ich so überhaupt keine Berührungsängste in Sachen Boden hab (also wortwörtlich, ich neige dazu mich hinzuschmeißen, um irgendwie noch den letzten Ball zu retten), aber wie schon gesagt, mittelschwere Katastrophe!

Danach sind wir dann alle zurück zur Schule gedackelt und dort gabs Osterbuffet, aka es gab Köttbullar, Würstchen, Kartoffeln, Eier, Hering und so Kram und hey, es hat auch nur ein kleines bisschen nach Schwamm geschmeckt. (Also die Köttbullar, alles andere war tatsächlich ganz gut!)

Mathe danach war ne mittelschwere Katastrophe. Sarah hatte gefragt, wer denn schon mal was von Trigonometrie gehört hat und ich hab – wahrheitsgemäß – gesagt, dass wir das in Deutschland letztes Jahr schon hatten, was sie logischerweise abgenickt hat, schließlich hat sie ja selbst mal in Deutschland unterrichtet.

Blöderweise war mir entfallen, dass wir Trigonometrie zwar als Thema hatten, aber ich das damals leider null verstanden hab. Also gar nicht. Nicht mal ansatzweise.

An sich wars aber irgendwie doch gut, dass ich das vergessen hatte, denn so hat mich fürs erste ein Gedanke von „Warte mal, das hier müsste ich doch können, ach das ist doch bestimmt nicht so schwer, das fällt mir doch bestimmt irgendwie wieder ein“ und so wars auch… plötzlich hat alles bedeutend mehr Sinn gemacht, als letztes Jahr. (Ja, da steht absichtlich „Sinn gemacht, denn pfff, es ist mein Blog und wenn wir uns mal kurz meine Zeichensetzung und co. angucken, dann sollte uns allen klar sein, dass ich auf sprachliche Richtigkeit nicht übermäßig viel Wert lege. Das ist so anstrengend.)

Vielleicht wars doch keine mittelschwere Katastrophe. Also ein bisschen. Wie auch immer.

Falls sich irgendwer fragt, wie es meinem Gehirn geht, es ist Matsch und ich hab einen schrecklichen Ohrwurm von diesem wundervollen Lied:

Ansonsten bin ich heute mal wieder mehr so straight ins Bett gefallen, ich bin doch echt froh, dass ich jetzt erstmal Ferien hab.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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