(22.04.2019) Der letzte Ferientag

Und was könnte man da schöneres machen, als sich wieder in Schulstimmung zu bringen? Gar nichts!

Hust.

Mir blieb aber leider nicht wirklich ne Wahl, denn Mittwoch ist die erste Theaterprobe ohne Script und nachmittags hab ich nen Chemietest und am Donnerstag hab ich ne praktische Physikprüfung und bäh.

Ich hab mich dann heute also brav hingesetzt, hab an meinem Blog geschrieben, hab mich durch die Reaktionsmechanismen gelesen, hab den ganzen blöden „Var ska jag med min kärlek? Var ska jag rulla min kundvagn?„-Monolog gelernt und hab schlussendlich meine Nase ins Physikbuch gehängt. Juhu.

Eins ist mir heute nebenbei aufgefallen und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich darüber hier schonmal ausgelassen hab. So oder so, ich machs jetzt trotzdem.

Umso mehr Sprachen man spricht, desto höher wird die Chance, dass man mehr als die 26 Standartzeichen zur Kommunikation braucht. Ich mein, selbst wir Deutschen haben uns zusätzlich noch ä, ö, ü und ß. Hat man jetzt ne Deutsche Tastatur, kann man sich in der Deutschen Sprache natürlich ausdrücken, man hat ja alle Zeichen, die man auch nur irgendwie theoretisch brauchen könnte, und fürs Englische reichts natürlich auch.

Kauft man sein Laptop in Deutschland, sind die Chancen groß, dass man ein Laptop mit deutscher Tastatur kriegt.

Sagen wir mal, man lernt jetzt irgend ne andere Sprache, dessen Alphabet ein paar andere Zeichen (oder Versionen von aus dem Deutschen bekannter Zeichen) beinhaltet. Ich bin ganz miserabel in Französisch, deswegen nehm ich stattdessen mal das Schwedische.

Die haben nämlich kein ü, stattdessen haben sie ein å und ein ß existiert bei ihnen auch nicht, dahingegen haben eine Pluralformen ein é. Joa, such die mal auf ner deutschen Tastatur. Da suchste vergebens.

Während man sich sein é ja noch ganz leicht basteln kann, durch Drücken von der Taste da rechts neben dem ß, gefolgt von welchem Buchstaben auch immer, kriegt man nen schicken Akzent. Sehr schön, ein Problem weniger. Nur mit dem å ist das nicht so leicht, denn das ° drücken und dann ganz schnell das a dahinter klappt nicht.

Dann hat man jetzt zwei Möglichkeiten, entweder man lernt die Tastatur-Shortcuts auswendig (å ist alt + 0229 und Å ist alt + 143), aber das wird irgendwann ziemlich unpraktisch und killt jeden Schreibfluss, denn irgendwie klappt das mit meiner Koordination nur bei jedem dritten Anlauf.

Option zwei ist, dass man sich ne neue Tastatur installiert. Von der Deutschen zur Schwedischen kann man ganz leicht welchseln, einfach in dem man die Windows-Taste gedrückt hält und dann die Leertaste drückt.

An der Stelle nur eine ganz kleine Vorwarnung die Schwedische Tastatur ist strange und wenn man die benutzen will, dann muss man erstmal ganz schön viele Dinge auswendig lernen. Y und z tauschen Platz, das + ist da, wo sonst das ß ist, die x im Deutschen beinhaltet jetzt das Apostroph, das deutsche + wird jetzt zu ¨ und das @-Zeichen liegt unter Alt Gr auf der 2. Wer das °-Zeichen will, kriegt jetzt ½ und wer irgendwelche Zahlen hochstellen will, kann sich stattdessen mit Paragrafen (§) befassen.

Das ist nur der Teil, der mir grade spontan einfällt. Ehrlich. Das ist beim Schreiben immer ein kleines Abenteuer.

Warum ich das erzähle? Weiß ich nicht. Anyway.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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