(08.05.2019) One week to go

Heute in einer Woche ist die Aufführung. Ja herzlichen Glühstrumpf.

Wahrscheinlich sah es aus wie der schrägste Umzug der Welt. Im Arm hatte ich ne Umzugskiste mit knapp 50 Schallplatten (von Ratata’s Paradis über Laura Braningan’s Self Control, bis hin zum gesamten Musical Chess auf Platte), einer Kaffeetasse, CD’s, einem Wörterbuch und als Füllmaterial noch ne grüne Regenjacke. Aber hey, jeden das seine.

Ich weiß nicht wer schon mal 50 Platten auf einmal getragen hat, aber nach ner gewissen zeit wird sogar das schwer. Ich weiß, ich klinge jetzt wahrscheinlich wie das größte Weichei, aber ernsthaft, spätestens nachdem ich den Scheiß vier Stockwerke hochgehievt hatte, waren meine Hände tot.

Abgesehen davon lief die Probe tatsächlich doch besser als ich dachte. Bis unsere Lehrerin ankam und erklärt hat, dass wir doch eventuell mal aufpassen sollten, wo wir rumturnen, wenn wir das genau so nächste Woche spielen würden, würden wir den Zuschauern auf dem Schoß sitzen.

Aber ansonsten liefs tatsächlich ganz gut und auch wenns eventuell gemein klingt, ich war unendlich erleichtert, als der Mensch mir gegenüber ne Zeile vergessen hat, einfach weil das dann doch dafür gesorgt hat, dass ich mich nicht mehr so mies dafür gefühlt hab, dass der eine blöde Part nur so halb sitzt. ABer hey, auch das kriegen wir hin.

Ich rede nämlich aus irgendwelche Gründen immer von den SItzplätzen am Fenster und nicht von der Chartsektion ganz links. Aber merkt ja niemand.

Nachmittags hatte ich dann Chemie (was auch sonst, es ist ja Mittwoch) und danach hätte ich mir gern die Hand amputiert. 13 Seiten Notizen sind dann doch ein neuer Rekord. Also wirklich nur Notizen, nicht irgendwelche Aufgaben oder irgendwas, bloß Notizen.

Ich glaub Biochemie und ich werden nicht die allerbesten Freunde… was blöd ist, weil ich doch jetzt mein Abi in Chemie schreiben will.

Ich bleib allerdings dabei, was auch immer man zeichnet, sieht immer aus wie ne Mischung aus Spaghetti und Petrischale.

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Ich sag ja, Spaghetti in der Petrischale. Oh und meine Handschrift… die ist irgendwann völlig abgekratzt. Ähem.

Abgesehen davon hab ich… gebacken? Also Tara und ich. Weil Tara nicht nach Hause wollte und ich wollte Brot haben und äh…

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Es sollten kleine Kartoffelbrote werden… irgendwie haben sie sich dann aber dazu entschieden seeeehr fluffig zu werden und sich wieder in ihre ursprüngliche Kartoffelform zu begeben. Was man halt so macht als Brot.

Irgendwann musste Tara dann aber doch nach Hause und ich bin in Richtung Bett geschlumpft… mit meinen Chemiesachen allerdings.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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