(17.05.2019) Theater, Klappe die Zweite

Aber erstmal Projekttage.

Oder eher uns-wird-erklärt-was-wir-eigentlich-machen und außerdem ist das ein ganz merkwürdiges Projekt und wir bekommen auch ne Note drauf. Wenn ich an Projekttage denke, fällt mir im-Keller-sitzen-und-Dinge-zusammenschrauben ein, oder möglicherweise auch übergroße-Weltkarten-malen-und-Umfragen-auswerten.

Eher weniger erste-Hilfe-Prüfung-und-Campingkocher-im-Wald-bedienen.

Aber hey, man kann ja nicht alles haben.

Und so hatten wir dann heute statt Sport Vorbereitungen und haben schon mal unsere Gruppen bekommen und durften uns dann auch schon mal mit den gewöhnlichen Wanderverletzungen auseinandersetzen und die Symptome und Maßnahmen für Gehirnerschütterungen, Schlangen- und Zeckenbisse, verstauchte Füße, Verbrennungen, Hitzschlag und co. raussuchen und in einer Nützlichen Tabelle zusammenstellen. Juhu. Das macht richtig Freude aufs wandern.

Irgendwann war dann aber auch die Stunde vorbei und nach dem Mittagessen sind Tara und ich dann los und haben meine Filme abgeholt, die ja heute fertig entwickelt sein sollten.

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Irgendwann muss ich mich nochmal hinsetzen und die einscannen, aber erstmal hatten wir ja noch Mathe und dann war auch schon wieder Theater angesagt. Also wirkliches Theater, niemand hat sich mit irgendwem gestritten.

Und so haben wir dann all unseren Plunder gegriffen und sind zurück nach Jarlaplan.

Wenigstens wussten wir diesmal alle schon, was wie funktioniert und wer wann wo sein muss und so lief alles doch viel viel stressfreier heute.

Also nicht völlig stressfrei, aber stressfrei genug, dass Backstage solche Bilder entstehen konnten:

Und nein, es war physisch unmöglich das Knie aus dem Bild zu nehmen. Man hat da hinten nämlich vieles, aber vor allem keinen Platz.

Danach wurdes dann doch etwas emotional, denn das war unsere letzte Theaterstunde und äh nun ja… ich werde viele der Menschen da jetzt wahrscheinlich nie wieder sehen, denn immerhin ist die Hälfte der Gruppe ja sogesehen gar nicht auf meiner Schule und ich hab jetzt absolut keinen Grund, jemals wieder nach Jarlaplan zu fahren.

Es ist noch schlimmer wenn einen jemand in den Arm nimmt und dir dann in die Augen guckt und dir sagt, dass er dich ganz ehrlich vermissen wird und man sehen kann, dass de Mensch das ernst meint. Das ist ganz ganz schwierig auszuhalten. Ernsthaft.

Abgesehen davon hat mir Tara dann wieder geholfen meinen ganzen Scheiß nach Hause zu transportieren und auch wenn wir heute wirklich versucht haben, Tara pünktlich nach Hause zu kriegen, sind wir bloß anstatt auf dem Küchenfußboden an der U-Bahnhaltestelle hängen geblieben und haben dann eben da noch ein bisschen über Gandalf und die Welt philosophiert.

Schlussendlich musste aber auch Tara nach Hause und ich ganz dringen ins Bett, außerdem seh ich sie ja morgen schon wieder, da wollen Tara, Viktoria und ich nämlich raus ans Wasser, zu diesem entzückenden kleinen Platz, den ich da damals gefunden hatte, und von dem auch diese Fotos kommen:

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Auf die Bilder bin ich übrigens immer noch ganz schön stolz, immerhin hat die Kamera kein Display und ich konnte auch nicht einfach ne Serienaufnahme oder irgendwas starten.

Müde.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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