(19.05.2019) The Final Countdown

Ich habe wage Erinnerungen, das ich morgens um sechs von einem Hund attackiert wurde. Man ist sich aber nicht mehr so sicher.

Schlussendlich haben wir dann gegen neun doch mal versucht, probeweise die Augen aufzumachen… und dann lagen wir da, haben über Gandalf und die Welt geredet und irgendwann wars plötzlich halb 12 und uns ist aufgefallen, dass wir eventuell mal Frühstück machen sollten.

Da kam dann der final countdown.

Ich präsentiere: die epischste Eieruhr der Welt!

Und so haben wir gefrühstückt, haben noch ein bisschen mit ihrer Mama zusammengesessen und irgendwann ist uns dann eingefallen, dass morgen ja Montag ist und damit Matheklausur.

Und damit hat ihre Mutter uns dann hochgeschickt und äh ja… wir haben bestimmt auch mal kurz an ein Mathebuch gedacht. Oder eventuell auch nicht. Ich glaube eher nicht.

Das ist aber auch ganz verheerend, wenn man so Menschen hat, mit denen man einfach endlos lange reden kann. Ernsthaft. Wir sind gefühlt schon überall hängen geblieben. Am Eingang der U-Bahn, auf einem Steg, an der Bushaltestelle, auf dem Teppich, in der Korbschaukel, auf einem Felsen, auf einer Leitplanke, auf einem weiteren Felsen, einem Klettergerüst, einem weiteren Klettergerüst, vielen Bäumen, Fußwegen, Fußwegen im Regen, Restaurants, Parkbänke, viele Parkbänke. Und jedes Mal wars ein „Oh, wir sollten los“ – „Och ja, definitiv“ und dann saßen wir da noch ne zusätzliche Stunde rum.

Im Endeffekt bin ich dann nachmittags doch einfach nach Hause gefahren, uns ist bewusst geworden, dass Tara nie im Leben zum Lernen kommt, wenn ich da rumsitze.

Und so haben wir den flauschigen Hund der Welt geschnappt und sind mit ihm zum Bus gelaufen.

Inzwischen kann ich die Bushaltestellen auch auswendig und irgendwie macht es mich wehmütig, einfach weil ich weiß, dass ich das hier bald nicht mehr wöchentlich sehen werde.

Aber hey, wir wollen ja nicht deprimiert sein, solange wir das hier noch haben.

Schlussendlich hab ich den Rest des Tages damit verbracht mit der Lilli Fee zu skypen (hurra, wir haben Skype zum Laufen gebracht!!!) und im ANschluss daran dann auch noch mit meiner Familie.

Irgendwann hab auch ich mich dann ins Bett gerollt.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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