(23.05.2019) Dem Ende nah

Man merkt, dass sich das Jahr dem Ende neigt.

Heute in Schwedisch haben wir nämlich bloß ne halbe Stunde ein paar eigentlich recht witzige Quizze in Sachen Wortdefinitionen gemacht (aka „Was bedeutet Wort X“) und manchmal hats tatsäch geholfen, dass ich Deutsch spreche, einfach weil manche Wörter die im Schwedischen doch ganz schön ausgefallen sind, im Deutschen doch irgendwie gewöhnlicher sind. Oder es ist meine Vorliebe für absurde Wörter und Begrifflichkeiten. Man weiß es nicht.

Falls irgendwer mal in die Dinger reingucken will, hier ist der Link.

Danach mussten die, die den Grammatiktest damals nicht bestanden haben, den heute noch mal nachholen. Weil ich aber damals bestanden hatte, durfte ich dann gehen. Irgendwie war ich beim Anblick der Menge an Menschen, die noch im Raum saßen und den Test wiederholen mussten, doch ganz schön stolz, dass ich bestanden hatte. Dann hab ich mich kurz schlecht gefühlt, weil ich finde, dass Stolz ein ganz stranges Ding ist und hab mich schlussendlich aus Verzweiflung einfach LInnea in den Arm geworfen, während wir da gesessen haben und warteten, dass die anderen irgendwann mal wieder auftauchen.

Physik war dann nicht wirklich spannend und in anbetracht der Tatsache, dass es die vorletzte Stunde war und zusätzlich noch bloß der Referendar vorne stand, der leider nicht so gut mit Menschen kann und der auch nicht wirklich ein Talent fürs Erklären hat, haben wir vieles gemacht, aber uns sicherlich nicht mit Einsteins spezieller Relativitätstheorie befasst. Das war und dann doch ein bisschen viel fürs Gehirn.

Der Rest des Tages war dann doch ganz schön eventlos und das war auch gut so.

Ich hab mich ins Bett verkrümelt und hab ein bisschen vor mich hingedöst, bevor ich doch irgendwann wieder auf Youtube gelandet bin und das wahrscheinlich witzigste Video gefunden hab, das ich je gesehen hab.

Ernsthaft. Ich wär fast gestorben vor lachen.

Irgendwann nachts überkam dann auch mich die Müdigkeit, aber zum Glück muss ich morgen erst kurz vorm Mittagessen in der Schule sein.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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