(25.05.2019) LISEBERG!!!!!!!

Ich glaub ich hab schon mal erklärt wie sehr ich Freizeitparks liebe, oder?

Wenn nicht… SEHR!!!

Liseberg öffnet aber erst um elf und so hatten wir Zeit um in Ruhe zu frühstücken und dann unseren Kram zusammenzupacken, bevor wir schlussendlich doch los sind um rechtzeitig zur Eröffnung dazusein.

Faul wir sind sind, sind wir erstmal zum Bahnhof und haben uns Tageskarten für die Öffis besorgt, schließlich war niemand gewillt mal grade kurz drei Kilometer zum Park zu laufen, heute steht noch genug laufen und stehen an.

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Die Tickets hatten wir schon vorher gekauft und hatten damit auch gleich noch vier kostenlose Expresspässe für vier Achterbahnen bekommen. Wir mussten dann bloß noch das Onlineticket an nem Automaten scannen bevor der dann ein Armband ausgespuckt hat.

Ich glaub ich lasse jetzt erstmal ein paar Bilder für sich selbst sprechen.

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Ich glaube es ist nachvollziehbar warum ich Liseberg so episch finde?

Das beste ist aber eigentlich das Ding hier:

Während man da drin sitzt kann man richtig gut die Seele baumeln lassen und einfach ein bisschen nachdenken.

Meine Begleiter habens übrigens nicht so mit Achterbahnen und co und so haben sich unsere Wege dann irgendwann nach dem Mittagessen getrennt und während ich mehr so von Achterbahn zu Drehding zu Schaukelding zu Fallding zu drehendem Schaukelding gesprintet bin (und die Wartezeiten mit mit Tara skypen verbracht hab), sind der Kiwihüter und meine Gastschwester mehr so… Wasserbahn gefahren? Und eventuell Kettenkarussell.

Wobei, den Kiwihüter hatte ich sogar einmal in ne Achterbahn reingekriegt, aber dann hats ihm auch wirklich gereicht.

Helix ist wahrscheinlich eine meiner absoluten Lieblingsachterbahnen, einfach weil sie voll mit Schrauben und allem möglichen ist, aber die Sitze keine Schulterbügel haben, sodass man sich nicht so eingeklemmt fühlt. Stattdessen drückt sich einem von vorne bloß ein Bügel in den Bauch. Also man sitzt super fest und kann sich nicht mal nen halben Millimeter bewegen, aber ohne Schulterbügel ist das einfach ein Traum!

Oh und sie haben Europas höchsten Freefall-Tower, der zusätzlich noch auf einem Berg steht und man kann wirklich gefühlt die halbe Stadt sehen.

Was dann auch wirklich niedlich war, war, als ich in so ner großen Schaukel saß und dann ein kleiner Junge, vielleicht so sieben, ankam und mich in übelstem Akzent fragte, ob er neben mir sitzen dürfte, er hätte Angst allein. Und ehe ich mich versah hatte ich einen siebenjährigen neben mir, der sich mit seiner Hand an meinem Oberschenkel festklammerte und „Ich werde sterben! Wir werden sterben!“ wie ein Mantra aufsagte.

Ich meinte dann irgendwann so „Guck mal, wenn du stirbst, stirbst du wenigstens nicht allein“ und dann war er still. Ich kann voll gut mit Kindern und so.

Ansonsten war ich ganz oft in diesem drehenden Schaukelteil und irgendwann hatte ich dann die grandiose Idee Churros mit Nutella in der Warteschlange zu essen. Das ist ja eigentlich ne tolle Idee, aber irgendwann hats mir dann gedämmert, dass ich dann ja den Bauch voller unverdauter Churros hab während ich da durch die Gegend schaukele.

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Nach längerer Betrachtung dieses Bildes glaube ich, dass ich eigentlich Nutella mit Churros hatte.

Und so hab ich meinen Tag dann irgendwann auch rumgekriegt (okay, er ging viel zu schnell vorbei) und plötzlich wars schon 22:30 und ich musste mich langsam mal wieder auf den Weg zum Hotel machen, denn meine Begleiter waren schon vor etwa fünf Stunden gegangen.

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Dann fing das Debakel an.

Ich hatte noch etwa im Kopf, welche Straßenbahnen ich zum Hotel nehmen kann, nur waren die Anzeigetafeln am Bahnsteig kaputt, das, was auf Google Maps stand, stimmte nicht mit den Papieraushängen an der Station überein und nichts von den beiden war in irgendeiner Form realitätsnah.

Ich bin dann mehr so auf gut Glück in eine S-Bahn gehüpft und zu meiner großen Überraschung dann tatsächlich am Hotel angekommen.

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An der Bar saß dann meine Gastfamilie (minus den Kiwihüter, der hatte schlechte Laune und lag im Bett) und hatte Wetten abgeschlossen, wann auch da wieder aufschlage. Sie hatten gesagt, dass ich um elf zurück sein soll und sie waren sich einig, dass ich kein Mensch bin, der erst auf die Minute genau kommen würde, zu spät auch im Leben nicht, aber in anbetracht der Tatsache, dass ich Freizeitparks so unendlich liebe, waren sie sich ebenfalls einig, dass ich wahrscheinlich so lange dableiben werde, wie irgend möglich.

Aber auch wir haben uns dann irgendwann auf die Zimmer begeben und sind dann irgendwann eingeschlummert.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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