(26.05.2019) Das königliche Radio

Heute beim Frühstück hatte meine Gastfamilie beschlossen, dass sie am liebsten nichts machen würde.

Lüge. Sie wollten alle unterschiedliche Dinge machen, konnten sich nicht einigen und haben dann beschlossen, liebe einfach bis zum Mittagessen im Hotelzimmer zu liegen.

Irgendwann beim Frühstück hab ich dann gesehen, dass es in Göteborg ein Radiomuseum gibt, noch dazu, da sgrößte in ganz Schweden.

Und so hab ich meinen Beutel gepackt, bin zum Bahnhof, hab mir ne Tageskarte für die Öffis gekauft und hab mich kurzerhand auf den Weg gemacht, schließlich ist man ja nicht gerade oft in Göteborg.

Dann hab ich mich erstmal verlaufen.

20190526_110018.jpg

Aber hey, irgendwann bin ich dann auch da wieder weggekommen und konnte mich dann langsam aber sicher auf den Weg in den Science Park machen, denn da sollte das Museum wohl sein. War es auch, ich war bloß zu früh.

20190526_111601.jpg

Und dann hat mein kleines Herz höher geschlagen. Scheiße war das episch da. Die hatten alles (also alles was irgendwie mit Radios zusammenhängt, haha) da und noch viel mehr und ach man… ich liebe so Orte.

20190526_121741.jpg

(An Räumen dieser größe hatten sie noch vier weitere)

Und während ich mir dann also das königliche Radio anguckte (was im übrigens total beeindruckend war, weil da nämlich dann auf ner Karte n Punkt aufgeleuchtet hat, je nachdem aus welchem Land die Frequenz kam, die man gehört hat), schielte mich da aus dem Augenwinkel was an, von dem etwas an, von dem ich nie dachte, dass ichs mal in echt sehen würde.

Aber erstmal das königliche Radio:

Und dann, dann war da das, was ich doch bloß aus Techmoan’s Videos kannte (und hier ist noch ein weiteres Video).

EIN TEFIFON!

20190526_124454.jpg

Ich kann förmlich hören, wie sich irgendwer zuhause jetzt die Hand vors Gesicht schlägt und sich denkt „Oh Gott, dieses Kind“, aber hey, wenigstens ists bloß alte Technik und nicht irgendwas schlimmeres.

Ansonsten konnte man ganz viel spannende Dinge über Radionavigation lesen (sehr empfehlenswert), Morsecode, oder auch wie man seinen eigenen privaten Radiosender betreibt.

Oh, und sie hatten nen Raum mit alten Fernseher und grade ich als jemand, der Röhrenfernseher doch besser findet, als Flachbildfernseher (könnte mit meiner Liebe für alte Spielekonsolen zusammenhängen, who knows), war ich völlig begeistert.

Uuuuund sie hatten ein Wohnzimmer aus den 60s nachgebaut, original mit Zeitschriften und allem. Also ernsthaft, man konnte durch Zeitschriften aus den 60ern blättern UND SIE HATTEN EIN INTERVIEW MIT LASSE BERGHAGgEN!!!!!

In der selben Zeitschrift hatten sie auch einen Sonderteil über den ESC 1969, was ja bekanntlich nach 1984 eins meiner Lieblingsjahre ist und oh mein Gott!

20190526_130342.jpg

Auf jeden Fall anhören muss man sich:

Irgendwann hab aber auch ich mich dann auf den Weg zurück, denn wir wollten irgendwo Mittag essen und sogar ich hab irgendwann mal Hunger.

Nach dem Mittagessen hatten wir dann noch Fika und dann haben wir auch schon die Heimreise nach Stockholm angetreten.

Ich hab A Sigle Man geschaut, ein bisschen gelesen und irgendwann waren waren wir dann auch wieder in der Heimat.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s