(28.05.2019) What even

„Same soup, just reheated“

Damit will ich eigentlich sagen, dass wir heute in etwa genau das gleiche gemacht haben wie gestern. Wir haben rumgesessen und lustige Dinge über den Reitsport recherchieren und am Ende haben wir das ganze dann im Stil eines Podcasts aufgenommen und eingereicht.

Mittendrin hatten wir dann noch die Erste-Hilfe-Prüfung (die nicht wirklich eine war, aber hey) und wir haben bestanden und damit ist das dann auch abgehakt.

Nachdem dann die anderen Gruppenmitglieder endlich weg waren und Mårten und ich uns unserer üblichen Truppe anschließen konnten, wurde das Leben doch ein bisschen besser.

Wir saßen im Musikraum und Viktoria hat versucht mir Schlagzeug beizubringen. Es lief so… äh… lala?

„I’ll just teach you the basics“ sagte sie und trieb mich in die Verzweiflung. Es gab nen Grund warum ich damals Klarinette gespielt hab und nicht Schlagzeug. Rhythmus hab ich nämlich nicht und dass ich die Trommeln mit den Holzstücken auch noch auf den richtigen Zahlen erwische, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Irgendwann haben Viktoria und Linnea dann angefangen Duetts zu singen und der ganze Raum ware infach bloß still… es ist unglaublich wie gut die beiden sind.

Irgendwann mussten dann alle irgendwo hin los und Tara und ich konnten uns – wie sonst – mal wieder nicht trennen.

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Und so saßen wir bis in die späten Abendstunden in meinen Zimmer (und irgendwer hat mich vollgekritzelt…), bis uns dann eingefallen ist, dass Tara wohl eventuell doch mal nach Hause müsste. Hätte auch fast geklappt. Hätten wir nicht noch ne Stunde an der U-Bahn gesessen.

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Es ist ja sehr unschwedisch, dass man irgendwo sitzt und Menschen beobachtet, aber manchmal ists doch auch schön, einfach dem gemäßigten Treiben zuzusehen während man seine beste Freundin ganz fest im Arm hat.

„Och hur som helst och när som helst
och var som helst kan allt ta slut
Så stanna klockan ta en timeout
spara spelet jag har bara ett halvt liv kvar nu“

Das ist aus Kents „Min Värld“ (eins der besten Lieder überhaupt) und bedeutet etwa soviel wie „Und wie auch immer und wann auch immer und wo auch immer kann alles zuende gehen. Also halte die Uhr an, nimm ein Timeout, speichere das Spiel, ich habe jetzt nur noch ein halbes Leben übrig“.

Das ist einer dieser Momente wo ich gerne mein „Timeout“ einlegen würde. Einfach den Moment anhalten und ein bisschen länger dort sitzen ohne zu wissen, dass die Zeit davon rennt.

Irgendwann musste Tara dann aber ganz wirklich los und auch ich muss ja irgendwann in Bett, auch wenn ich morgen nicht zur Schule muss.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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