(31.05.2019) Prima Ballerina

Taras Geburtstag: Episode zwei!

Irgendwann gestern Abend hatte ich versprochen, dass ich  vor der eigentlichen Feier vorbeikommen würde und beim Klamotten aussuchen helfen würde (ja, Tara ist einer der Menschen, die über sowas tatsächlich nachdenkt und nein, ich weiß nicht, warum meine letzte Gehirnzelle dachte, dass ich in irgendeiner Art und Weise hilfreich wär bei sowas).

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Übrigens kann ich bald auf meinen Haaren sitzen.

Ansonsten ist hier ein kleiner Hinweis vom Jenna aus der Zukunft, du wirst es bereuen, dass du bloß ne Strumpfhose und Shorts drüber anhast.

Abgesehen davon hab ich mich dann also so gegen eins auf den Weg gemacht, denn wenn man jemandem seine Hilfe zusagt, dann muss man sich auch dran halten. Oh, und Frühstück hab ich mir auf dem Weg auch noch geschnappt, denn wir hatten irgendwie nichts Tolles im Kühlschrank und ich wollte belegte Brötchen.

Tara und ich durften dann übrigens erstmal noch mal mit dem Fellknäuel raus (das is ja was ganz neues) und ich hab inzwischen sogar den Trick raus, wie man Legolas die Leine ans Halsband klippt… man muss sich bloß den ganzen Hund zwischen die Beine klemmen.

Ansonsten hat es wirklich ne volle Stunde gedauert, um Klamotten zu finden. Nein, da war die Zeit, die wir damit verbracht haben, einfach planlos im Bett zu liegen nicht mit eingerechnet.

Im Endeffekt hatte Tara dann schwarze Jeans und ihr Lieblingsshirt an. Aber hey.  Es ist meine beste Freundin, da diskutiere ich gerne ne Stunde lang die Vorzüge von allen möglichen Kleidungsstücken die sich neben uns auftürmten.

Irgendwann haben wir uns dann zum Nickerchen hingelegt, bis uns aufgefallen ist, dass wir uns wahrscheinlich mal auf den Weg zu Rollers & Bowlers machen sollten, denn das Geburtstagskind sollte wahrscheinlich doch als erstes da sein.

Diese Bildserie trägt den Titel „Kurve“.

Wir waren übrigens nicht die ersten. Natürlich nicht. Viktoria (der liebenswerteste Mensch auf Erden) war natürlich wie immer noch viel viel mehr zu früh als sonst.

Und so trudelten nach und nach alle Menschen ein und – entgegen Taras Ängsten und Befürchtungen – lief die Vereinigung ihrer zwei Freundeskreise ganz hervorragend.

Wir haben dann also gegessen, Geschenke ausgepackt und ich hatte die meiste Zeit Tara halb aufm Schoß hängen.

Ich weiß wirklich nicht was dieser Mensch an mir findet.

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Loslassen tu ich sie jetzt trotzdem nicht mehr. Das ist jetzt meins. Da ist mein Name dran befestigt und das Datum an dem wir uns kennengelernt haben (okay, andersrum ists genau so, ich hab ein Armband mit der Aufschrift „Tara“ am Handgelenk, aber darum gehts jetzt gar nicht).

Schlussendlich sind wir dann irgendwann auf die Rollschuhbahn gestakst und Tara und ich waren doch sehr froh, dass wir das vorher schon mal ausprobiert hatten und deswegen doch etwas entspannter da rumrollern konnten.

Ach ja. Gruppenfoto.

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Ich sag nur: Findet das Jenna.

Okay, es irgendwann haben wirs dann doch hingekriegt.

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Man kann ein wenig die Pixel zählen, aber darum gehts ja auch gar nicht.

Die meiste Zeit waren da echt kaum Menschen und wir hatten quasi das ganze Ding für uns.

Irgendwann mussten dann die ersten schon los, weil sie morgen ganz früh lustige Verpflichtungen hatten, und der Rest hat sich dann noch Milchshakes bestellt. Und so wurden es langsam immer weniger und weniger und als es auf Mitternacht zulief, haben wir letzten Überbleibsel uns dann auch langsam auf den Weg gemacht.

Linnea hat uns dann nach Hause gebracht und irgendwie sind wir dann im Parkhaus hängen geblieben. Das hatte nämlich ne unglaublich schöne Klangqualität da drin und Linnea musste erstmal eine kleine Gesangspause einlegen.

Ganz am Ende haben aber auch wirs dann irgendwann mal nach Hause geschafft und nachdem Tara und ich noch ein bisschen mit ihrer Mama gequatscht hatten, haben wir uns dann doch ins Bett gerollt.

„Ich bin gar nicht so müde“, sagten wir… und schliefen ein.

Bis dann und wann, Jenna

Autor: jenthehitchhiker

Hi, ich bin Jenna, 17 Jahre alt und habe nicht halb so viel Ahnung vom Leben, wie ichs gerne hätte. Außerdem ist hier ein schwedischer Zungenbrecher: "Sju skönsjungande sjuksköterskor skötte sjuttiosju sjösjuka sjömän på skeppet "Shanghai"."

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