(04.11.2018) Här kommer hjältarna från Söder!

Hier kommen die Helden aus Söder! [Link zum Lied hier]

Aber auf Anfang. Heute hab ich den Instagram-Account von Ayusa gekriegt und schon am ersten Tag vieles gelernt! Influencer kann niemals mein Beruf werden, Social Media in dem Maße geht mir ja echt dermaßen auf den Puffer, heilige Scheiße! Ich bleib lieber bei meinen 50 Leuten, knapp 2000 die sich meiner Story angucken brauch ich echt nicht.

Für Oma und Opa, hier kommt die ganze Story von heute einmal als Video (wenn irgendwas zu schnell geht, ihr könnt das Video auch anhalten und auf Vollbild (unten rechts klicken) stellen):

Aber das ganze war ein Grund mal wieder nach Gamla Stan zu fahren und in der SF-Bokhandeln vorbeizuschauen. Möglicher Weise habe ich mir einen Strickpulli gekauft?!

Danach kam der eigentlich spaßige Teil.

HEJA HAMMARBY!

Fußball! Mein Gastvater und die zwei lustigen Menschen auf dem Titelbild (das Bild stellt übrigens Rentner beim Yoga dar, falls sich jemand fragt) waren beim Saisonabschlusspiel und gleichzeit der Abschiedszeremonie des wohl besten Spielers des Vereins. Es flossen sehr viele Tränen um mich herum!

Aber ohne Scheiß, das sind unglaublich grandiose Fans. Bis auf ein paar Bengalos im „Klacken“ (dem Block wo die Ultras sitzen), war alles unendlich friedlich und die Stimmung war einmalig. Besonders schön ist auch, dass sie hier drüben in Schweden die selben Lieder singen wie unsere Eintracht (oder eher die gleiche Melodie. Man kann dann „Eintracht Ole“ einfach gegen „Hammarby“ austauschen).

Wobei, Beweisstück A folgt, sie haben auch schöne eigene Gesänge.

Und diese gigantomanischen Banner sind unfassbar beeindruckend. Noch beeindruckender ist aber wohl, dass nicht ein einziger Mensch rumgemuckt hat, weil er nicht mehr sehen konnte deswegen. Wir hatten insofern Glück, dass wir direkt an der Unteren Kante saßen und rausgucken konnten.

Und alter Schwede. WIR HABEN GEWONNEN!

Und so war die Abschlusszeremonie irgendwie noch schöner. So war Kennedys letztes Spiel noch mal ein Sieg und als im Stadion alle Lichter ausgingen und das erste Lied angestimmt wurde, da fielen schon die ersten Tränen. Und während Kennedy selbst anfing zu weinen, da wars dann für viele völlig verloren.

Wer hätte gedacht, dass man ein Stadion mal so aussieht:

Und so gings danach dann nach Hause. Mit der U-Bahn. Die so unfassbar voll war, dass man sich echt gefühlt hat, wie Würstchen in der Dose. Roch auch irgendwie so da drin, aber gut.

Scheiße bin ich müde!

Bis dann und wann, Jenna

(03.11.2018) Ja, asså när vi pratade om döda människor, det typ „defrosted“ honom

Zu deutsch: „Ja, also als wir über tote Menschen geredet haben, ist er irgendwie aufgetaut“. Nein, ich spreche nicht von einem Psychopathen und ich selbst bin auch keiner, das war bloß der Punkt, an dem das Eis gebrochen war.

Welches Eis? Alles auf Anfang.

Bis so etwa 16:30 hab ich heute absolut gar nichts gemacht. Ich glaub ich bin so gegen Mittag mal für ne Stunde in die Küche geschlurft um ein bisschen mit meiner Gastfamilie zu quatschen, dann hat auch irgendwie echt mein Bett nach mir gerufen. Ich hör die wehmütigen Schreie immer noch nachhallen. Ehrlich.

Und so kann ich stolz (oder eher weniger) berichten, das die einzigen Errungenschaften des Tages (bis dato) wohl die Zubereitung von Schokomüsli und die Tatsache, dass aus meinem Karpador endlich Garados (für alle nicht wissen, wovon ich rede (aka wahrscheinlich Oma und Opa, hallöchen ihr beide!), Pokemon ist eine Videospielreihe und für Bildmaterial bitte hier klicken) geworden ist.

Dann kam der wirklich anspruchsvolle Teil (das ich nicht lache), ich musste sogar meine Jogginghose gegen ne richtige Austauschen.

Lassen wir das Gesülze.

Wir sind Abends dann zu freunden von meinen Gasteltern. Ich glaub aus deren ganzen Freundeskreis sind das meine Liebsten. So unfassbar herzliche Menschen, die nicht nur meinen Musikgeschmack teilen (KENT!!!), sondern die auch noch Kinder in meinem Alter haben, die ein kleines bisschen (völlig) obsessed mit Videospielen sind. Genau mein Typ Mensch!

Nur ist vor allem eins der beiden nicht gerade die, sagen wir freundlich, most outgoing person I have ever met. Und wenn es irgendwas gibt, was ich wirklich nicht gut kann, dann das Eis brechen.

Und genau das ist erst passiert, als wir angefangen haben komische Witze über halbtote Menschen zu machen, während wir auf dem Boden saßen und – wie sollte es anders sein – Xbox gespielt haben. Ist es komisch? Ein wenig. Aber was solls.

Auf dem Weg nach hause war dann wieder einer dieser Momente, die ich in Deutschland endlos vermissen werde. Dieses Gefühl vom Freiheit und Glück. Ich kanns nicht beschreiben und ich werds auch nicht versuchen, aber ich wünsche jedem Menschen, dass er ein Mal in seinem Leben so fühlen darf.

Bis dann und wann, Jenna

 

(02.11.2018) Let me talk about change

Exakt das. Und Angst. Und Chaos im Kopf. Und Leben und so.

Wenn die Menschen sagen, dass einen ein Auslandsjahr verändert, dann haben sie recht. Aber wie sehr es einen verändert, das kann niemand vorhersehen. Es ist verrückt, völlig verrückt.

Ich möchte mein Gesülze gerne mit einem kleinen Video einleiten (herzlichen Dank an Abba The Museum, das mir das vor Augen geführt hat). Achtung, ich mache mich gleich im Internet zum Affen.

Worauf ich damit eigentlich hinaus will ist nicht, dass ich immer noch nicht tanzen kann, sondern die Tatsache, dass ich, obwohl ich keinen blassen Schimmer hab, was ich da eigentlich mache, glücklich dabei aussehe. Mir steht nicht per dick und fett „Heilige Mutter Gandalfs ist das peinlich“ ins Gesicht geschrieben, und scheiße man, natürlich ist das sau peinlich, und das ganze auch noch auf meinen Blog packen, das ist noch viel schlimmer. Aber scheiße man (nochmal), ist mir das vielleicht komplett egal? Exakt das ist es. Und das kann man sehen.

Das erste Video ist von Ende August, das andere von Vorgestern, und wenn mich jetzt nicht alles täuscht, sieht man einen riesigen Unterschied (nicht im Rumgezappel sondern in mir).

Und es gibt wenig Dinge, die mich so glücklich machen, wie diese Enddeckung.

Eines Nachts, vor ein paar Tagen, als ich nicht schlafen konnte, als mein Kopf lauter geschrien hat, als meinen Ohren gut tut und als der lustige, stechende Schmerz, den ich bestens aus Deutschland kenne, beschlossen hat, mal wieder hallo zu sagen, da hab ich dem Kiwihüter geschrieben. Fünf kleine Worte. „Do you have a second?“. Und dann ist alles aus mir rausgebrochen. Alles, was ich in den letzten drei Jahren in meinem Kopf eingesperrt hab, von dem ich mir selbst versprochen hab, nie wieder drüber nachzudenken. Sprechen ging nicht und ich glaube am Ende waren es über 30 Minuten, die ich gebraucht hab, um das alles zu tippen.

Wer hätte gedacht, dass ich erst in ein anderes Land ziehen muss, um so jemanden zu finden? Einen Menschen, der mich besser versteht als ich selbst? Der besser weiß, was mit mir passiert, als ich selbst? Der so weit in die Zukunft gucken kann, dass er alle Dinge, die ich eventuell in meinem kleinen verqueren Kopf in Frage stellen könnte, schon mal provisorisch mit Edding auf meinen Arm schreibt? Scheiße man, dich lass ich nicht mehr gehen.

Der entscheidende Punkt ist aber ehrlich gesagt, dass ich jetzt in der Lage bin, sowas überhaupt zuzulassen. Und dafür musste ich aus Deutschland raus.

Es sind viele Dinge, die sich verändern. Viele kleine, in und an mir, viele große, vor alle in mir drin.

Ich kann meine Haare offen tragen, etwas, was ich nie, also wirklich nie gemacht hab in Deutschland. „Das bin nicht ich“, hab ich mir immer gesagt. „Aber was bin schon ich?“, frage ich mich jetzt.

Wer genau bin ich eigentlich? Ich bin der Mensch, der nie für die Schule gelernt hat und bloß am Abend vorher alles ins Kurzzeitgedächtnis geprügelt hat. Warum? Schule ist scheiße. Ich bin der Mensch, der die ESC Gewinner der letzten 62 Jahre auswendig kann. Warum? Weil ich niemand anders kenne, der das kann. Ich bin der Mensch, der Quenya lernte. Warum? Weil niemand den ich kenne, das spricht. Ich bin der Mensch, der Merch von all den komischen kleinen Bands trägt. Warum? Weil ich niemanden kenne, der sie mag. Ich bin der Mensch, der jetzt in Schweden ist. Warum? Weil ich niemand anders kenne, der hier Austauschschüler war. Ich bin der Mensch, der Motorrad fährt. Warum? Weil das bei Papa super spaßig aussieht. Ich bin der Mensch, der allen möglichen Scheiß ins Internet scheibt. Warum? Weil ich will. Ich bin der Mensch, der sich gesagt hat, dass Lügen die neue Wahrheit sind. Warum? Weil ich Angst hatte, verurteilt zu werden. Ich bin der Mensch, der aufgehört hat zu tun, was ihm Spaß macht. Warum? Weil ich so kaputt war, dass nicht mal dafür Energie da war. Ich bin der Mensch, der andere Menschen grundlos hasst. Warum? Einfach bloß, weil sie Menschen sind. Ich bin der Mensch, der sich selbst belogen hat. Warum? Weil ich nicht einsehen wollte, wer ich wirklich bin.

Und warum? Weil ich Angst hatte.

Viele der Dinge, die mich in den letzten Jahren ausgezeichnet haben, die sehe ich noch immer so. Und viele Dinge, die vor Jahren bloß aus Prinzip angefangen hab, die liebe ich noch heute mit ganzem Herzen. Aber viele Entscheidungen, die ich getroffen hab, die würde ich am heutigen Tage nicht noch mal treffen und doch, würde man mich zurück an den Tag schicken, an dem sie ursprünglich gefällt wurden, würde sicherlich nichts anders laufen.

Ich habe lange, sehr sehr lange mit dem Kiwihüter geredet. Darüber, wer man ist als Mensch.

Ich war schon immer ein Mensch, der beschlossen hat, zu sein, wer er ist. Auch wenn es so aussieht, nicht wirklich viel ist einfach passiert. Ich würde mir manchmal gern selbst in den Arsch beißen beim Gedanken, wie viele Dinge, auch die, die mich unglücklich machen, ich gemacht hab, einfach aus Prinzip, oder weil sie zum Menschen passen, der ich beschlossen hatte zu sein.

Ich hab mich selbst davon abgehalten, mich in Dinge zu vergraben, die Spaß machen, nur weil alle anderen sie auch toll fanden. Ich hab nie gelernt, für die Schule zu lernen, weil ich mir immer gesagt hat, „Du bist du Jenna, du lernst nicht“.

Es gibt endlos viele Dinge, die sich verändern.

Meine Prinzipien, der Mensch, der ich vorgebe zu sein, den kennt hier in Schweden niemand. Niemand hat Erwartungen, keine Seele sagt „Aber warst du nicht immer dagegen?“, „Mochtest du das früher nicht so gern?“, „Aber sowas hast du doch noch nie gemacht?!“.

Ich war immer der Mensch der nicht tanzt. Warum? Ich tanze nicht.

Bullshit. Großer Bullshit. Jeder Mensch tanzt und sich davon abzuhalten ist im Endeffekt völlig bescheuert.

Ich bin an einem Punkt, wo ich innerlich im Kreis renne und dabei schreie, während mir Dampf aus den Ohren kommt und ich dabei mit Rasseln rassel. Ich frage mich ernsthaft, was an mir wirklich ich bin und was genau bloß „aus Prinzip“.

Im Endeffekt bin natürlich auch alles, was ich bloß aus Prinzip mache ich, es sind ja schließlich meine Prinzipien, aber trotzdem.

Alles verändert sich in meinem Kopf und das schneller, als ich es greifen kann. Ich hab Angst. Eine Art von Angst, wie ich sie nicht in Wort fassen kann und wie ich sie noch nie gespürt hab. Ich hab schlichtweg Angst davor, mich selbst zu finden und am Ende nicht mehr in mein Leben zu passen.

Bis dann und wann, Jenna

(31.10.2018) Und wir stellen immer wieder fest: A𐐒BA ist das beste auf der Welt

Der Oktober neigt sich dem Ende zu, die Panik steigt, ich war den ganzen Monat noch nicht im Abba Museum. Schockschwere Not.

Aber wir sind ja von großem geografischen Glück gesegnet und nehmen ganz entspannt den Bus, denn 45 Minuten laufen… nene, wir wollen nicht sterben.

Das sind dann echt die Momente, wo ich mich mal wieder frage wie ich das alles verdient hab. Wie hätte sich irgendwer jemals irgendwie ausmalen können, dass ich nicht nur tatsächlich heute in Schweden sitze, sondern auch noch die beste Gastfamilie hab, die man sich irgendwie hätte wünschen können, obendrauf noch in der Stadt meiner Träume lebe und dann auch noch genau mitten drin. Dazu hab ich die besten Freunde gefunden, die ich hätte treffen können und Hilfe, mir fehlen ein bisschen die Worte.

Äh ja, back to topic. Abba the Museum, mal wieder!

Es gibt wirklich wenige Orte, die mich so glücklich machen. Außerdem wird der englische Audioguide tatsächlich von den vier Orginalen gesprochen. Das ist eh das Schönste. Was allerdings nicht weniger schön ist, ist, dass mir irgendwann aufgefallen ist, dass ich völlig unterbewusst die Schwedischen Schilder gelesen hab und bei Videos auf Schwedisch mit Untertiteln in Englisch komplett vergessen hab, die Untertitel zu lesen.

Ansonsten folgen hier jetzt einfach mal ein paar Bilder (denn ich hab rausgefunden, wie man hier Diashows einfügen kann).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wenn man jedes Schild liest, jeden Audioguide-beitrag hört jedes interaktive Dingsbums macht und sich jedes Video anschaut, dann braucht man etwa 4 1/2 Stunden.

Das schlimmste kommt eigentlich dann erst. Sie haben einen Museumsshop.

Ich schwöre, ich hab auch nützliche Dinge gekauft. Einen Regenschirm zum Beispiel. Denn selbst wenn es regnet muss die Welt sehen können, wem mein Herz gehört. Höhö.

Ansonsten hab ich unter anderem ein Shirt erstanden, was von meiner Familie liebevoll mit „Sieht aus wie ein Eidotter“ und „Auf dem Weg zur bad taste Party?“ kommentiert wurde. Anosnsten waren da noch ein The Winner Takes It All Shirt, eins mit Regenbogen und ein Mamma Mia Shirt. Mein erster Mamma Mia Merch, was ist das Leben doch schön!

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Und so neigte sich der Tag auch tatsächlich schon seinem Ende zu. Nachdem ich mit Oma und Opa geskypt und Abendbrot in mich reingefüllt hatte, rief mein Bettchen auch schon nach mir.

Eine Sache noch. Dagmar und Ingo, falls ihr das zufällig lest. Erinnert ihr euch an den Beutel, den ihr mir zur Jugendweihe geschenkt habt? Den musste ich erstmal flicken. Den Trag ich nämlich so viel mit mir rum, dass die Nähte zum Teil aufgeben.

Bis dann und wann, Jenna

(30.10.2018) Zuhause ist immer am schönsten

Ich warte noch auf den Moment, wo mir meine Gastfamilie vollends glaubt, dass ich hier glücklich bin und mich zuhause fühle.

So meinte ich dann morgens beim Tasche packen auf dem Schiff, dass ich mich jetzt doch langsam auf die Heimat freue, auch wenn Finnland sehr schön war. Es sehe zwar aus wie Stockholm, aber es ist halt doch nicht ganz Stockholm. Und sie guckten mich erstaunt an und meinten „Ach, du redest von Stockholm und nicht Deutschland?“.

Aber lassen wir das.

Ja, Heimat. Und nix schaukelt mehr, das ist auch sehr sehr schön!

Ich hab den Tag lang dann einfach gar nichts mehr gemacht. Also wirklich nichts. Mit viel Schwung hab ich mich ins Bett geschmissen, die Taschen in die Ecke gestapelt und dann erstmal ein Nickerchen gehalten.

Es ist wirklich nicht mehr passiert. Ich könnte jetzt irgendwas von Unwettern, Aliens oder Kaninchen aus den Fingern saugen, um auf meine angestrebten 300 Wörter zu kommen, aber ganz ehrlich? Wozu?

Bis dann und wann, Jenna

(29.10.2018) ES SCHNEIT, ES SCHNEIT, KOMMT ALLE AUS DEM HAUS

Du weißt, dass es ein guter Tag wird, wenn du fünf Stücke Kuchen zum Frühstück hast.

Ich hab meine Gastmama noch gefragt „Tycker du att man kan äta kaka till frukost?“ und sie meinte noch so „Ja“, völlig unwissend, dass sie nicht einem, nicht zwei, sondern fünf Stücken Kuchen den Weg ebnete.

So oder so, ein guter Tag.

Und es wurde besser, denn noch während wir beim Frühstück saßen, passierte das hier:

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Und alle (oder meine Gastmama und Gastschwester) erklärten mir noch, neee, das bleibt nicht liegen. Das schmilzt alles weg.

Und sie hatten recht…

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Etwa 12 Minuten lang!

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Denn innerhalb nicht einmal einer Stunde, sah Helsinki so aus:

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Und im Schneegestöber liefen wir dann also weiter. Ein zweites Mal ins Mumin-Cafe (das ich vergessen hab zu verlinken, deswegen jetzt hier und hier (zweiteres ist eine Folge Mumin auf Youtube))  und dann shopping. Meine Family wollte shopping betreiben. Wenn man mit mir im Schlepptau shopping betreibt, sehe ich dabei so aus (Bild ganz links).

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In der Mitte ist dann der Beginn unserer Rundfahrt, denn meine Familie ist ehrlich gesagt genau so faul wie ich. Oder zumindest meine Schwester und meine Gastmama mag bloß keinen Schnee (was sehr unpraktisch ist in Schweden). Ganz Rechts ist dann der Beweis, dass mein Egoland-Pulli dabei war, denn ich hab ja das Versprechen abgelegt, ihn durch die Welt zu tragen.

Das Schneevergnügen ging weiter, und während ich immer fröhlicher wurde, konnte man meier Gastfamilie das Leiden langsam ansehen. Ihnen geht Schnee auf den Puffer.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Danach gings auch schon bald wieder aufs Schiff.

Während wir also zurück nach Schweden schipperten, hab ich versucht mit Weiki zu skypen. Wenn irgendwas überhaupt nicht ging, dann das. Nicht nur, weil das Internet ständig weg war, sondern auch, weil der einzige Ort, wo man genug Ruhe hatte, draußen an Deck war. Da war aber so viel Wind, dass man eigentlich auch wieder nix verstanden hat. Es war also ein absoluter Traum.

Abendbrot gabs dann auf dem Schiff in einem sehr niedlichen, kleinen italienischen Restaurant.

Aber geschlafen hab ich dieses Mal tatsächlich. Aber wen wundert das, wenn man die Nächte davor irgendwie vergisst zu schlafen.

 

(28.10.2018) Heyho Helsingfors (oder Helsinki, für alle die nicht aus Schweden kommen))

Als dieser Tag anfing, war ich immer noch wach. Ehrlich gesagt war ich die ersten fünfeinhalb Stunden dieses Tages noch wach. So hatte ich alles in allem so etwa zweieinhalb Stunden Schlaf. Schöne Sache das!

Der Kulturschock blieb aus, als wir von Board sind, es sieht doch alles ziemlich schwedisch aus (oder sieht Schweden Finnisch aus? Wer weiß das schon). Und so schleppten wir wir erstmal alles Gepäck ins Hotel. Oder ließen uns von der Straßenbahn hinfahren, wie mans nimmt.

Das Zimmer war noch nicht fertig uns so ließen wir erstmal allen Murks im Gepäckraum stehen und stiefelten durch Helsinki (oder Helsingfors, wie der Schwede sagt).

Wirklich lange gestiefelt sind wir allerdings nicht, denn wir hatten Brunch gebucht. Mit Blick auf den Dom (weißes großes Ding, Bild folgt) gabs Kuchen, Croissants, Obst und was-weiß-ich-ich-war-im-Fresskoma.

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Das andere Gebäude ist glaub ich die Uspenski-Kathedrale, zu meinem Erstaunen bin ich nicht direkt in Flammen aufgegangen (aber ein paar Verbrennungen hab ich dann doch davon getragen¹). Drinnen war sie ja auch ganz schick, muss ich zugeben.

[¹ = Anmerkung der Autoren (mir): Mein liebster Running Gag aka. der Behauptung, ich würde in Flammen aufgehen, wenn ich irgendein religiöses Gebäude betrete.]

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[Ich entschuldige mich übrigens für die Zusammensetzung der Collagen, die hab ich gebastelt, bevor ich was geschrieben hab, deswegen sind sie etwas ungeordnet. Oben links ist nämlich der Blick runter vom Dom und nicht von der Kathedrale]

Nachdem wir dann also Brunch hatten, folgte etwa zwei Stunden später auch schon Fika, wir sind ja Schweden after all!

Ich weiß nicht, ob Mumin irgendwem was sagt, ich schau mal, was ich finde, was ich dazu verlinken kann, aber das Ding ist einfach unendlich putzig und es gibt sogar ein Mumin-Cafe (in dem wir natürlich einkehren mussten).

Gegen drei konnten wir dann ins Zimmer (Video folgt) und holla die Waldfee, meine Gastfamilie ist ein kleines Bisschen durchgedreht. Ich bins ja gewöhnt, auf die Besuchercouch abgeschoben zu werden und plötzlich hatte ich das hier (Video folgt) für mich allein. Mitten in Helsinkis Innenstadt. Oh my!

 

[Also wen das da echt funktioniert, dann bin ich ein Genie. Jenna und Technik ey. WordPress meint, ich könne keine Videos hochladen, deswegen hab ich das als ungelistetes Video auf Youtube hochgeladen und dann den Einbettungscode hier irgendwie reingesetzt. Keinen blassen Schimmer, ob das klappt.]

Abends waren wir dann in irgendeinem kleinen netten Studentendings essen (also es war schon ein Restaurant, aber im Hipster-Studenten-Viertel und dementsprechend mit muffliger Bedienung, die eigentlich gar nicht hätte mufflig sein müssen, denn um Bestellungen aufzugeben, mussten man zu ihr an die Theke kommen, und sie nicht zu einem). Es war wirklich wirklich gut!

Nur geschlafen hab ich wieder nicht, auch wenn mein Bett absolut gigantomanisch war, und ich kein Wasser unter mir hatte.

Ganz vergessen, außerdem sind wir noch Riesenrad gefahren, nur die Fotos haben alle nen Blaustich, ich hatte nicht genug Zeit um dem Weißabgleich manuell zu erklären, dass er das blau wegmachen soll und der Automatikmodus hats nicht gepackt.

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